Wer bloggt hier eigentlich?

Trailrunnersdog.de – Der Blog für Trailrunning rund um Münstermaifeld, Polch, Mayen, dem Maifeld und der Mosel.

Mich selber zu beschreiben viel mir schon immer schwer, deshalb fange ich einfach mal mit Bonni an.

Bonni ist meine 2009 geborene Australian Shepherd x Deutsch Kurzhaar Hündin mit der ich 2010 mit dem Laufen angefangen habe.

 

Sie begleitet mich seit sie gut ein Jahr alt ist auf einem Großteil meiner Läufe, angefangen haben wir beide bei nahezu Null wobei Bonni von Anfang an einen deutlichen Konditionsvorteil hatte. Der Rassestandard beschreibt den Aussie in ihr als „Beschützend, Freundlich, Aktiv, Intelligent, Anhänglich“ und den Deutsch Kurzhaar als „Unerschrocken, Ungestüm, Kooperativ, Intelligent, Anhänglich, Erziehbar“ und ich denke jeder der Bonni kennt wir das bestätigen können. In „Zivil“, sprich ohne Laufbekleidung werden Fremde gnadenlos verbellt sobald wir aber unter Läufern sind ist sie mit jedem gut Freund, solange er nicht mehr als zwei Beine hat.

Bis zum Jahr 2013 waren wir beide soweit dass Bonni mit mir meinen (und auch ihren) ersten Lauf über 86 km gelaufen sind. Das war in der Pfalz beim Pfalz Trail. Bis dahin hatten wir unzählige Lange Läufe absolviert und waren beide entsprechend fit. Dennoch entschied ich nach dem Lauf sie in Zukunft nicht mehr so zu fordern denn ihre herausragende Charaktereigenschaft, die Anhänglichkeit sorgte dafür dass sie mich zwar förmlich bis ins Ziel zog, in der Nacht danach aber die Rechnung dafür bekam. Übelsten Muskelkater und wenig Schlaf.

Seither liegt das Limit unserer gemeinsamen Läufe bei um die 50 km und unsere langen Läufe sind generell weniger geworden. Das passt Bonni allerdings nicht wirklich und sie ist immer beleidigt wenn ich sie daheim lasse.

Mein Name ist Sascha, bin Bj. 81 und laufe ebenfalls seit 2010.  Angefangen mit dem Laufen habe ich jedenfalls vor der Geburt meiner ersten Tochter und zusammen mit meinem Bruder der damals kurz vor dem Einzug in die Bundeswehr stand. Meine anfängliche Motivation war es keiner der fetten und faulen Väter zu werden die auf den Spielplätzen von ihren Kindern auf dem Weg zur Rutsche abgehängt werden. Mehr dazu gibt es hier -> Warum ich laufe.

moselsteig-solo-110

Wie das dann oft so kommt fand ich Spaß am Laufen und bereitet mich 2012 auf meinen ersten Halbmarathon vor. Den nächsten logischen Schritt, den Marathon habe ich bis heute ausgelassen und bin dann direkt 2013 bei meinem ersten 50 km Lauf gestartet. Seitdem laufe ich regelmäßig Läufe über die Ultradistanz und konnte neben einigen 80 km Läufen 2015 dann das erste Mal auch über einen Lauf über 110 km starten und diesen dann auch beenden.

Schon 2013 habe ich jegliche Wettkampfambitionen begraben und laufe seitdem nur aus Spaß. Dafür gibt es im Grunde zwei Gründe, der erste ist dass ich ziemlich faul bin was das regelmäßige Tempotraining angeht und mich nur selten wirklich quälen will. Der zweite Grund ergibt sich aus dem ersten, ich laufe aus Spaß und um vom doch manchmal recht stressigen Alltag abzuschalten. Gegen alle Vorteile kann der Beruf eines ITlers dann eben doch auch mal stressig werden 🙂

Was ihr also hier nicht erwarten könnt sind die klassischen Rennberichte, wenn ich von meinen „Wettkämpfen“ berichte dann sind das ausnahmslos Kämpfe gegen mich selbst.

Seit 2015 fahre ich Rennrad, eher als Ausgleich zur Lauferei aber auch hier bin ich bestrebt möglichst weit rum zu kommen. Ähnlich wie die Lauferei, artete dann allerdings auch das Hobby Rennrad aus und so landete ich 2016 zusammen mit drei Teamkollegen bei Rad am Ring. Dort fuhren als #allebeklopptracingteam in der 24 Stunden Wertung und brannten 24 Runden auf die Nordschleife.

2017 wird mein Ziel das Finish beim 140 km langen und mit 4446 Hm bestückten KoBoLt sein. Der nächste Schritt „to infinity…and beyond!“ ähm der 100 Meilen.

 

Und jetzt viel Spaß auf diesem Blog 🙂