Warum (m)ein Newsletter auch dir Vorteile bringt.



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Einige von euch folgen mir bzw. dem Blog ja fleißig auf Facebook und kommentieren dort auch die Beiträge. Ich nutze meine Facebookseite um Artikel die ich schreibe in die große Welt des Internets zu bringen. So ist zumindest der Plan, denn die Welt auf Facebook mag zwar groß und gut besucht sein, aber Facebook ist nur ein kleiner Teil dieses Internets.

Mittlerweile scheint „jeder“ bei Facebook zu sein, die aktuellen Zahlen (Stand Q3/2015) gehen von 1,55 Milliarden aktiver Facebooknutzern aus.  Das ist gut ein Fünftel der Weltbevölkerung.

Facebook und der Algorithmus

Meiner Facebookseite folgen aktuell um die 1000 Userprofile, ich bin also in der glücklichen Lage zumindest in der Theorie mit jedem Post 1000 Menschen zu erreichen. In der Theorie…Das große Problem bei Facebook ist, dass jeder von euch sehr wahrscheinlich ein paar Hundert Freunde hat und auch nicht wenigen Seiten folgt. Wenn jeder eurer Freunde auch nur einen Beitrag am Tag teilt, dann habt ihr praktisch schon keine Chance mehr alle Beiträge zu lesen weil es einfach zu viele sind. Facebook ist zudem der Meinung, dass Beiträge eurer Freunde wichtiger sind als Beiträge irgendwelcher Unternehmsseiten oder der von Blogs wie Trailrunnersdog.de.

Und wisst ihr was? Da hat Facebook sowas von Recht. Facebooks Algorithmus regelt das Ganze dann für euch und präsentiert Beiträge in eurer Timeline. Dabei filtert es mache heraus und priorisierte andere. Das System ist nicht transparent und im ständigen Wandel.

Die Folge: die Reichweite auf Facebook sinkt und du verpasst Inhalte!

Unterm Strich sinkt die Reichweite meiner Facebookseite mit jeder Änderung am Algorithmus. Das finde ich als Betreiber des Blogs enorm schade. Ich finde das allerdings auch als Konsument enorm schade, denn oft denke ich mir „Blog XY hat aber schon lange nix mehr gepostet“ und bemerke dann, dass das doch nicht so ist. Die Beiträge wurden mir von Facebook einfach vorenthalten, sei es weil ich schon länger keinen Beitrag mehr der betreffenden Fanpage geklickt habe oder weil der Blogger einfach nicht so aktiv war.

Was kannst du als Leser dagegen tun?

Du kannst wie wild meine Beiträge auf Facebook liken, teilen, kommentieren und klicken. Klingt einfach oder? Jetzt weiß ich natürlich, dass du neben meinem Blog noch diversen anderen Blogs folgst. Du müsstest also täglich X Blogbeiträge liken, teilen und lesen. Ach ja…arbeiten musst du sehr wahrscheinlich auch noch…Ein Dilemma!

Wie haben den Blogs vor Facebook und Co überlebt?

Die Antwort ist recht einfach. Es gibt da ein Kommunikationsmedium das jeder von euch mit Sicherheit regelmäßig sowohl privat als auch beruflich nutzt. Die gute alte Email!

Im Grunde jeder Blog bietet eine Art Newsletter an. So auch ich.

Der Vorteil von Email und Newslettern liegt auf der Hand, also für mich als ITler.

Was bringt dir eine Newsletteranmeldung?

asynchrone Benachrichtigung – Du bekommst irgendwann im Laufe des Tages (in meinem Fall am Samstag) eine Email von mir mit der Zusammenfassung meiner Artikel der letzten Woche. Du musst also nicht sofort reagieren um auf dem Laufenden zu bleiben.

zuverlässige Benachrichtigung – Du bekommst die Email mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit in dein Postfach, es sei denn ich lande im Spamordner. Sie liegt dort und wartet auf dich. Du musst keine Timeline, keinen Newsfeed durchforsten nur um dann festzustellen, dass du zu den Usern gehörst denen Facebook und Co den Beitrag vorenthalten.

Direkter Zugriff auf den Blog – Du gelangst durch einen Klick im Newsletter direkt im Blog und musst keinen Umweg über eines meiner Social Media Profile machen. Du kannst also direkt im Blog kommentieren und kannst sicher sein, dass alle anderen Leser deinen Kommentar auch zu sehen bekommen. Es kann eine direkte Kommunikation zwischen uns stattfinden.

Was bringt mir deine Newsletteranmeldung?

Ich erreiche dich direkt und unkompliziert per Email und kann dich über neue Beiträge informieren. SPAM gibt es bei mir nicht, keine Sorge.

Ich erreiche ALLE meine Kontakte in der Mailingliste des Newsletters auch ohne dafür Geld an Facebook und Co zahlen zu müssen.

Jeder der auf einen Artikel im Newsletter klickt, landet hier im Blog und kann mir dort einen Kommentar hinterlassen. Diskussionen, Kritik und Anregungen werden dort gebündelt wo sie hingehören. Im BLOG. Kommentare sind jedem Blogger wichtig, sie halten den Blog am Leben.

Probiere es am besten gleich aus und melde dich an. Du kannst dich auch jederzeit wieder austragen lassen.

 

 

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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


10 Antworten auf „Warum (m)ein Newsletter auch dir Vorteile bringt.“

  1. „Wie haben den Blogs vor Facebook und Co überlebt?“

    Da gab es den guten alten RSSFeed-Reader. Das war eine tolle Sache. Es gab sogar Rankings, die die Beliebtheit der Blogs nach der Zahl der Feedleser dargestellt haben (lesercharts.de – man achte auf Platz 2 :D)

    Mit dem Gedanken einen Newsletter einzurichten habe ich mich auch schon befasst – aus deinen genannten Gründen. Wie befüllst du den mit Inhalt? Von Hand oder gibt es da einen Automatismus?

    1. Hallo Martin,

      RSS Reader sind in der Tat eine feine Sache, nutze ich heute noch gerne und regelmäßig.

      Ich nutze aktuell MailChimp als Newslettertool und befülle die regelmäßigen Newsletter u.a. mit Daten aus dem RSS Feed, da klappt auch die Auswertung der Klicks recht gut. Sprich ich sehe ob überhaupt jemand den Newsletter liest oder eben nicht. Ich möchte das Thema Newsletter in Zukunft etwas verstärkt angehen und versuchen darüber auch ein paar „exklusive“ Inhalte zu bieten, habe da auch schon ein paar Ideen. Mal schaue wie sich das umsetzen lässt.

      Ich suche allerdings, ähnlich wie ich es bei Patreon gemacht habe, eine passende Alternative aus Deutschland. MailChimp ist halt echt einfach quasi überall zu integrieren, da hapert es bei einigen Mitbewerbern dann doch deutlich.

      Gruß
      Sascha

  2. Ich bin ja eine Zeitlang auf diesen Bloggerquatsch mit „Du musst deine Reichweite erhöhen!“ und „So bekommst du eine perfekte Mailingliste“ oder „Mit diesen 10 Punkten wirst du perfekt kacken!“ reingefallen.
    Spuren davon finden sich immer noch in meinem Blog (eine Mailingliste habe ich auch noch, anfangs noch mit Pop-up-Fenster) und habe durch automatisierten Werbequatsch eine Follower bei Twitter verloren (einige haben mich noch heute blockiert).
    Und ich finde es immer noch schwer, mich davon zu trennen (was man einmal als vermeintlich gut gelernt hat…)
    Daran hat mich der Titel dieses Eintrages erinnert. Ich verstehe, was das Problem ist, lese aber persönlich lieber über Tools wie Feedly. Deswegen: ich hoffe, die gerätst nicht auch in diese nervige Lifestyle-Blogger-Masche und machst die gleichen Fehler wie ich 😉
    ….
    P.S.: Jetzt verstehe ich auch das Problem mit dem Unterstützen/ Absenden-Button. Ist mir so eben auch passiert.

    1. Hallo Philipp,

      ich denke nicht dass ich, dass ich in die Falle tappe. Ich bekomme ja zum Glück auch immer wieder entsprechendes Feedback und kann so gegensteuern.

      Meine Idee mit dem Newsletter ist in der Tat eher, mich nicht mehr von Facebook und Co abhängig machen zu wollen wenn ich die Leser erreichen möchte. RSS Feeds sind auch für mich noch immer eine wertvolle Informationsquelle um Blogs zu folgen! Allerdings bekommt man darüber ja auch „nur“ Blogposts mit und nicht immer sind Themen so umfangreich, dass sie in einem Blogpost passen.

      Typische Beiträge wie „die 10 dicksten Dinger…“ klingen zwar immer noch wie Spam oder Effekthascherei, aber eben solche Beiträge werden nicht selten verdammt oft geteilt. Es scheint also ein gewisser Bedarf oder Interesse da zu sein. Ich denke die Mischung machst es und ich bin (wirklich) froh und dankbar über Kommentare wie deinen hier, denn Kritik ist immer willkommen.

      Die Steady Button habe ich deaktiviert, was ich nicht wollte ist, dass er sich bei wichtigen Funktionen hier im Blog aufdrängt und die Kommentarfunktion ist mir sehr wichtig.

      Gruß
      Sascha

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