Die Sache mit den Ärzten und uns Läufern – Teil II



Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 38 Sekunden



Wie ihr eventuell mitbekommen habt (wenn ihr hier regelmäßig lest habt ihr das 🙂 ) hatte ich letzte Woche einen Termin beim Orthopäden. Sportmediziner, Osteopath und Wunderheiler stand auf seinem Praxisschild. Ok, nicht ganz aber auf dem Monitor im Wartezimmer liefen in etwa solche Hymnen ab. Mediale Beriesel- und Beweihräucherung von der ersten Minute an. Einen guten Ruf hat er zumindest, ich kannte ihn zwar nicht aber meine Frau hat mir dort einen Termin gemacht. Ja, es gibt Dinge die lasse ich mache, oder besser meine Frau nimmt mir einiges ab. Terminabsprachen gehören dazu, hier fehlt mir einfach der nötige Nerv.

Der Spezialist

Nunja jedenfalls war ich dort beim Spezialisten vor Ort, fand erst keinen Parkplatz in Koblenz und durfte dann auch noch eine geschlagene Dreiviertelstunde im Wartezimmer warten. Es wird mir für immer ein Rätsel bleiben warum es in Arztpraxen absolut unmöglich zu sein scheint Termine zu halten. Ob das eventuell an der generell 10-minütigen Taktung liegt? Kein Ahnung. Nach 45 Minuten wurde ich aufgerufen und durfte dann noch einmal 10 Minuten vor dem Arztzimmer Platz nehmen und wurde dann herein gebeten. Der Arzt verschwand dann noch einmal für eine Weile aus dem Raum. Nach 60 Minuten war ich dann also endlich an der Reihe und durfte meine „Krankheitsgeschichte“ zum x-ten Mal wiederholen, ist ja nicht so dass meine Frau darüber am Telefon schon ausgefragt wurde.

Nach einer relativ kurzen Kontrolle und ein paar Verrenkungen war sich der Doc sicher dass meine A-Sehne nicht gereizt sei, also so akut. Klar, ich pausierte ja auch schon seit 21 Tagen. Das Ende vom Lied war dann dass ich sollten die Beschwerden wieder auftreten erneut vorstellig werden sollte. Er riet mir weiterhin zu dehnen und verschrieb mir, ihr ahnt es – Einlagen. Mein linkes Bein sei etwas kürzer und die Einlagen könnten das korrigieren. Ein Orthopädiemechaniker solle sich das mal genauer anschauen und mich vermessen.

So stehe ich nun also dar mit einem Rezept über Einlagen, trainieren darf ich wieder (und hätte ich die ganze Zeit gedurft). Dem Kölnpfad stünde so erstmal nix im Wege, orthopädisch gesehen.

Die Einlagen habe ich noch nicht abgeholt, dazu kam ich noch nicht. Versuchen werde ich es aber auf jeden Fall. Er versicherte mir dass die heutigen Einlagen so überhaupt nix mehr mit den starren Korkdingern aus meiner Jugend zu tun hätten. Ich will ihm das mal glauben, bin ja nicht so.





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


10 Antworten auf „Die Sache mit den Ärzten und uns Läufern – Teil II“

  1. Moinsen,
    na das mit den Einlagen hätte ich dir auch sagen können. 😉
    Ich war heute auch mal wieder stundenlang beim Kardiologen.
    Mit nicht ganz so tollen Ausgang für mich.
    Meine Herzmuskelhypertrophie ist um 12 mm gewachsen.
    Das bedeutet erst einmal kein Sport mehr mit erhöhtem Puls.
    🙁

  2. Hallo Sascha!
    Also ich kann nur positives vom CIM berichten. Ich hatte 14 Monate mit Problemen in der Wade zu kämpfen, hab mir mehrere
    Meinungen eingeholt und der Arzt hat es auch geschafft, dass ich wieder beschwerdefrei laufen kann!
    Mit Physiotherapie und einem super Orthopädiemechaniker aus Koblenz klappt alles wieder ohne Probleme. Wenn Du da einen Tipp brauchst, kann ich Dir einen super Orthopädiemechaniker in Koblenz empfehlen!

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