Das war der August….



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Im Mai hatte ich angefangen meine Monate noch einmal kurz zusammen zu fassen…und es auch gleich wieder sein gelassen. Warum? Vielleicht weil es eh niemanden interessiert? Nö, einfach weil ich nicht mehr dran gedacht habe….

Was ist seitdem passiert…


Im Mai rühmte ich mich noch mit Maximum Kilometer, die ich bereits im Juni schon wieder relativieren musste. Irgendwie war der Wurm drin und ich kam nicht mehr dazu vernünftig und vor allem regelmäßig laufen zu gehen. Ok, passte eigentlich ganz gut da ich theoretisch eh langsamer machen sollte vor dem Fidelitas Nachtlauf am 28.06. 


fieses Vieh beim Nachtlauf….

Ich konnte meine Unfähigkeit meine Lauferei und Familie plus Arbeit unter einen Hut zu bekommen also wunderbar mit dem Tapering kaschieren. Ich kam im Juni also auf lausige 180 km Kilometer…Moment 180 km ist doch eigentlich gar nicht so schlecht. Richtig….nur blöd wenn darin 80 Wettkampfkilometer enthalten sind. Egal…der Juli sollte besser werden versprach ich mir! Da wird wieder Gas gegeben! Jawohl…
Im Juli kam ich dann auf gigantomanische 96 km und fiel nach dem Nachtlauf auch prompt erstmal 12 Tage mit einer Erkältung aus. Im Sommer. Irgendwie fehlte mir auch etwas der Biss mich aufzuraffen und laufen zu gehen. Ja, Radfahren wäre eine Alternative…da denke ich aber irgendwie nie dran. Wenn ich Lust habe mich zu bewegen, dann will ich laufe. Habe ich keine Lust zu laufen, dann will ich mich auch nicht bewegen. Ich erkannte dass das so nicht weiter gehen konnte und meldete mich, quasi todesmutig beim Trail Römische Weinstraße an.

Das Schlussläufer-Team, Jessi und Martin


Als kleine Motivationshilfe, klar denn wenn man keine Lust zu laufen hat dann hilft da bestimmt eine Anmeldung zu einem 86 km / 3000 HM Ultralauf an der Mosel. Was sollte schon schiefe gehen dachte ich mir? Trainiert hatte ich Anfang des Jahres ganz gut und jetzt war ich ja irgendwie auch total erholt vor lauter Nichtlaufen. Schon den Fidelitas Lauf hatte ich mehr oder weniger mit der Trainingsreserve aus 2013 bestritten, ging ganz gut wäre übertrieben aber es ging eben.
So kam es dann auch dass ich am 02.08. total ausgeruht und relativ untrainiert am Start des TRW stand. Wo ich mich kurzerhand an den Schlußläufer Martin hängte. Die offizielle Begründung war weil ich den so mag und mich mit ihm gut verstehe….inoffiziell war ich wohl einfach zu feige das Ding alleine und etwas flotter zu laufen 😉 Ok, Martin ist wirklich ein Netter, war wohl eher eine Mischung aus beidem warum ich die nächsten 16,5 Stunden mit ihm verbrachte.
Nach dem TRW wieder die übliche Pause um den Körper zu schonen…wobei man sich auch kaputt schonen kann. Die Erholung fiel direkt in meinen Urlaub, eigentlich hätte ich dann da ja alle Zeit der Welt gehabt ein paar Kilometer zu machen. Ich glaube / hoffe dass die Familie aber ganz froh war dass ich zu hause war.
Der August ging also dank TRW schon mal ganz gut los und sollte mit 15 Laufeinheiten und knapp 220 km auch ein ordentlicher Monat werden. Ich folgte dem Ruf des Weltherrschers (zukünftig) in den Odenwald in genoss seine von ihm beim Revierguide vorgestellte Strecke am Felsenmeer und lief einen neuen Traumpfad bei Trimbs. Ich schaffte es sogar ganze zwei Tempodauerläufe zu laufen, oder zumindest das was ich dafür halte. Ein klarer Aufwärtstrend!

am Felsenmeer im Odenwald

Der ist aber auch dringend nötig da ich sonst befürchte im September am Wörthersee kläglich zu scheitern. Dort werde ich nach der Premiere im letzten Jahr auch dieses Jahr wieder meine Runde drum drehen.
Vorrangiges Ziel ist es mich diesmal nicht zu verlaufen und nach Möglichkeit nicht wegen der Dunkelheit abkürzen bzw. auf Asphalt ausweichen zu müssen. Dazu sollte ich wohl nicht wieder 11 Stunden brauchen denn da ich eine Woche später als im letzten Jahr da sein werde, wird es auch ein klein wenig früher dunkel werden. Ja es wird so langsam Herbst…

in diesem Sinne….bis demnächst. 






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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


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