Die schier endlose Suche nach DEM perfekten Trinksystem….



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Als ich 2011 anfing mit dem Laufen war ich einer der typischen moppeligen Kurzstreckenläufer mit einem Maximum an Ausrüstung am Körper. Eines der wichtigsten Ausrüstungsstücke für meine „langen“ Läufe von ca. 5 km ( 😉 ) war wohl der Trinkgürtel um meine Hüften. Ihr kennt den Anblick von hechelnden Menschen mit geschätzten drölf Liter Wasser in einem Arsenal an kleine Flaschen die an der Hüfte hängen und lustig glucksende Geräusche von sich geben. Diese Menschen wundern sich dann warum sie einfach nicht schneller laufen können…so einer war ich. Naja, schnell bin ich heute auch nicht. Die „tollen“ Hüftgurte waren mir immer zu groß, drehten sich lustig um die Hüfte beim Laufen und die Flaschen hüpften nur so herum. Die Variante mit nur einer großen Flasche war auch nicht besser.
Mittlerweile gibt es dank einer immer weiter fortschreitenden Verbreitung des Laufsports und den enorm uneigennützigen Sportartikelherstellern zig verschiedene Varianten an Trinksystemen.

  • große Flaschen gerade am Gurt,
  • große Flaschen schräg am Gurt,
  • viele kleine Flaschen am Gurt,
  • noch mehr und noch kleinere Flaschen am Gurt,
  • Rucksäcke mit Trinkblasen in allen erdenklichen Volumina,
  • Rucksäcke mit Trinkblase und Flaschenhalter vorne,
  • Handheld Flaschen,
  • Handheld Softflasks etc…. 


Ich habe wirklich einige Gurtsysteme ausprobiert und geben ihnen ab und an immer noch eine kleine Chance, bereue es dann aber schon auf den ersten Kilometern. Handheld Flaschen sind da schon eher was für mich, allerdings nur auf kurzen Strecken denn wer hat schon auf 20 oder mehr Kilometern immer eine Flasche in der Hand oder sogar zwei? Kein Mensch würde ich jetzt mal behaupten. Bleibt also nur noch das Rucksacksystem mit der Blase. Zugegeben, das ist ein recht gutes System. Gerade auf den langen Läufen schleppe ich als alter Sicherheitsfanatiker immer Unmengen an Ausrüstung mit mir rum, da kommt wohl der moppelige aber hochtechnisierte Kurzstreckenläufer in mir durch 😉
Zu Beginn genügten mir die 1,5 bzw. 2 Liter Wasser noch, als ich dann aber anfing länger und vor allem auch mit Hund zu laufen wurden die 2 Liter mitunter schon recht knapp. Auch war es nicht möglich Flüssigkeit mit Geschmack mitzuführen denn das Reinigen der Blase war bei den von mir verwendeten günstigen Modellen nicht so einfach. Durch den recht schmalen Schraubverschluß ist es nicht ganz einfach die Blase zu reinigen und vor allem zu trockenen. Ruckzuck hat man einen bleibenden Geschmack in der Blase was auch nicht so lecker ist.
Die Trinkblasen der etwas gehobeneren Klasse besitzen einen Faltverschluß und lassen sich wenden was sowohl die Reinigung als auch die Trocknung enorm erleichtert. Hier hatte ich wieder das Problem dass ich nur ein Behältnis für Flüssigkeit hatte, nach 3 oder 4 Stunden mag ich ab und an nur leider kein Wasser mehr. Da musste was Anderes her; also gab es einen Rucksack mit Flaschenhaltern was schon ziemlich nahe an das ran kommt was ich als perfekt bezeichnen würde. Immerhin war ich so in der Lage bis zu 3 Liter Wasser mit mir rum zuschleppen, klingt viel aber an warmen Tagen muss auch Bonni mit Wasser versorgt werden und nicht immer ist ein Bach in der Nahe. Was bleibt sind die vorhandenen Nachteile der Trinkblase:

  • schlechte Reinigung
  • keine Kontrolle über den Füllstand
  • Gewicht recht weit unten am Rücken und somit wenig Komfort bei den langen Läufen
  • sogenanntes bouncing bei schnellen Läufen bzw. Downhills
  • Schlagen der Blase was nicht selten zu Rückenschmerzen geführt hat.

Was also tun?

Ich denke ich habe eine Lösung gefunden bzw. bin einem ausgefallenen Ansatz auf der Spur.

Mehr dazu gibt es demnächst….

Hier geht’s zum zweiten Teil





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


2 Antworten auf „Die schier endlose Suche nach DEM perfekten Trinksystem….“

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