Updated! Hometrail – Pyrmonter Felsensteig



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Hometrail – Pyrmonter Felsensteig

Der Pyrmonter Felsensteig ist mittlerweile so etwas wie unser zweites Wohnzimmer. Bonni und ich sind dort recht häufig, im Grunde immer dann, wenn wir auf den Trail wollen aber keine Lust auf Erkundungstouren haben. Die Strecke ist bei gutem Wetter immer mal für 70-90 Minuten Training gut.

 

Kurzfakten Originalstrecke

  • Länge: ca. 11,4 km
  • Höhenmeter: 363
  • Dauer: 4 Stunden
  • Schwierigkeit: mittel

Kurzfakten abgewandelt

  • Länge: ca. 11,4 km
  • Höhenmeter: ca. 500-600
  • Dauer: maximal 90 Minuten
  • Schwierigkeit für Läufer: mittel

 

Im Gegensatz zur Originalstrecke die wie eigentlich alle Traumpfade vorbildlich ausgeschildert und meist auch gepflegt sind, laufen wir nur den für uns interessanten Teil durch den Wald und lassen in der Regel den Teil über die Felder aus.

Der von uns ausgelassene Teil führt über die typischen geschotterten Feld- und Wirtschaftswege und bietet bei gutem Wetter einen tollen Ausblick über das meist gelbe Maifeld. Das ist bei den ersten zwei oder drei Malen noch toll und spannend, verliert aber doch an Reiz wenn man dort mehrfach die Woche lang läuft. Wenn man bedenkt für wen diese Traumpfade in erster Linie sind ergibt die Wegführung aber natürlich Sinn. Hauptzielgruppe sind immerhin die Wanderer und die wollen in der Regel eben auch Aussichten genießen.

Im Sommer kommt für mich und Bonni dazu, dass es dort oben auf den knapp 4-5 km keinen Schatten gibt und wir beide nicht so gerne in der prallen Sonne laufen. Wasser gibt es dort nämlich auch nicht, so kann Bonni sich weder abkühlen noch Flüssigkeit aufnehmen. Wer das Gipfelkreuz am Sammetskopf mitnehmen will, der muss leider raus auf die Fläche.

Unsere Variante ist also eine Wendestrecke, die im Endeffekt aber fast genauso lang bzw. je nachdem ob wir zum Schluß noch mal zur Burg Pyrmont hoch laufen sogar etwas länger ist. Höhenmeter machen wir da dann auch fast das doppelte der Originalstrecke. Oben auf der Fläche ist es einfach zu flach als dass dort nennenswerte Steigungsmeter dazu kommen würde.

Ausschnitt des Höhenprofils, Grafik stammt aus runalyze

Wir starten meist vom Parkplatz an der Pyrmonter Mühle um dann am eindrucksvollen Wasserfall (tiefster Punkt der Strecke 168 m.ü.N.) direkt rechts den ersten Anstieg zu nehmen. Die erste kleine Rampe wartet auf einer Länge von knapp 300 Meter mit guten 50 Höhenmetern auf, da wird man dann schon gleich mal gut warm wenn man es nicht gewohnt ist. Bis Kilometer 1,5 geht es dann wellenförmig bis auf 250 Meter hoch um einem danach für knapp 500 Meter etwas Verschnaufpause zu gönnen in der man einer tollen Felswand entlang läuft, dort befindet sich auch ein Geo Cache in einer der Höhlen.

Als nächsten kommt man an der Burg Pyrmont vorbei und kann diese im Zeitraum von Mai bis Oktober auch besichtigen. Wir lassen die Burg verständlicherweise meist aus, wir sind ja nicht zum Vergnügen da und laufen über den Vorplatz hinunter über einen von mehreren Parkplätzen um die K27 zu überqueren.

Ab hier beginnt dann für uns der richtige Trail, denn sobald man die kleine Eltz überquert hat verschluckt einen auch direkt wieder der Wald. Ab hier beginnt der Trail auch etwas schwieriger zu werden, denn man muss ständig darauf achten nicht über die vielen Wurzeln oder Steine zu stolpern. Aber hey, genauso wollen wir es ja, oder?

Der zum Teil nur einen knappen Meter breite Pfad schlängelte sich immer entlang des Wassers und man bekommt die Höhenmeter in kleinen aber nicht minder anstrengenden Häppchen serviert. An schönen Tagen kann es auch schon mal sein dass man auf größere Gruppen von Wanderern trifft, dann muss man eben deutlich Tempo rausnehmen an den Steigungen.

Dadurch dass man im Waldstück immer die Eltz in unmittelbarer Nähe hat, kann man dort wunderbar mit Hunden laufen oder wandern. Man sollte dabei allerdings beachten dass einem dort dann eben auch regelmäßig Hunde entgegen kommen. Es wird im Allgemeinen im Sommer oft recht eng auf den schmalen Wegen so dass wir meist zu Zeiten laufen zu denen wir weniger Wanderer erwarten.

Den größten und gemeinsten Anstieg hoch auf den Juckelberg erreicht man kurz vor dem Wendepunkt. Macht aber nix da man dort dann eben auch wieder runter ballern kann. Von da an geht es nur noch Retour, was aber nicht weniger anspruchsvoll ist denn alles was man mit Spaß runterlaufen durfte, muss man halt auch wieder hoch.

 





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


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