#koelnpfad171 – Woche 21



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Vorbereitung auf den #koelnpfad171 – Woche 21 (21.05. – 27.05.)

Ein weiterer Meilenstein in Richtung Kölnpfad ist geschafft, der Rennsteig Supermarathon ist Geschichte. Die sub 45 auf den 10 km habe ich auch endlich geknackt, drei Tage nach dem Zieleinlauf in Schmiedefeld. War ein Versehen, wenn ich ehrlich bin.

Die Einheiten


 

21.05.2016

Distanz: 72 km

Zeit: 9:40 bei 72% HFMax

Der Supermarathon auf dem Rennsteig, Kultlauf seit mittlerweile 44. Ausgaben. Für mich ein gelungener Trainingslauf in bezaubernder Begleitung. Toll zu sehen wie das Training Früchte trägt, denn es fiel mir zu keinem Zeitpunkt schwer die Distanz zu laufen. Wenn ich bedenke dass ich die Nacht davor weniger als 3 Stunden geschlafen habe, stimmt mich das mehr als zuversichtlich für den Rheinburgenweglauf. Das Team hat auch wunderbar harmoniert und das bei unserem ersten gemeinsamen Lauf. Sowohl menschlich als auch läuferisch scheinen wir gut zusammen zu passen, beides nicht ganz unwichtig wenn man wie Franzi und ich plant über 100 km zusammen zu laufen. Schade nur dass sie so ewig weit weg wohnt und die Chancen auf regelmäßige gemeinsame Läufe recht gering sind.


 

23.05.206

Distanz: 46,6 km / 691 Hm Rennrad

Zeit: 1:44:xx

Was macht man wenn man eine wirkliche schlechten Tag hatte und eine harte Einheit braucht um den Kopf frei zubekommen? Als Läufer geht man laufen, Tempo ballern. Ich wollte allerdings so kurz nach dem Rennsteiglauf keine harte Tempoeinheit laufen und eine Verletzung riskieren und so stieg ich direkt nach der Arbeit aufs Rad und fuhr in Richtung Schrumpfbach-Mühlental. Dort kann man sich recht gut auspowern wenn man das Tal nur oft genug hoch und runter fährt. Dort warten rund 150 hm auf 5 km. Nicht so steil wie an der Burg Eltz, aber mit dem Vorteil dass man eine recht lange, gleichmäßige Belastung hat und auch bei nassen Straßen mal aus dem Sattel kann wenn es sein muss. An der Burg Eltz ist es an vielen Stellen einfach zu steil um das Gewicht vom Hinterrad zu nehmen und dennoch genug Grip zu haben. Vier Anstiege bin ich gefahren bevor die Vernunft siegte und ich mich wieder auf nach Hause machte. Der Kopf war so halbwegs klar, besser als nichts und die Kinder warteten auch daheim.

Nachdem die Kinder im Bett waren, gab es noch eine knappe Stunden Krafttraining an der GymBox. Danach war ich ausgepowert genug um die Gedanken erstmal ruhen zu lassen.


 

24.05.2016

Distanz: 10 km plus 2 km Auslaufen

Zeit: 44:11 auf 10 km bei 87% HFMax

Wenn die Unvernunft siegt, der Kopf einfach mal abgeschaltet werden muss. Der Versuch mich am Vortag auf dem Rad und mit anschließendem Krafttraining auszupowern, auf andere Gedanken zu kommen ging nur kurzfristig auf. Also abends als die Kinder schliefen umgezogen und vom ersten Meter an den Puls auf fast Anschlag gebracht. Mir war es egal wie weit ich so kommen würde, Hauptsache keine Luft um nachzudenken. Mit ordentlich Musik auf den Ohren ging das ganz gut. Die ersten 5 km in knapp 20 Minuten und die zweiten dann zwei Minuten langsamer, da ging es dann aber auch wieder leicht bergauf. Drei Tage nach dem Rennsteig Supermarathon eigentlich verwunderlich, zeigt aber wohl auch dass es gar nicht so schlecht läuft aktuell. Läuferisch versteht sich, der Rest lässt schwer zu wünschen übrig wenn ich ehrlich bin.

Rein analytisch gesehen, dürfte im Wettkampf sogar noch mehr gehen denn ich lag im Schnitt nur bei 87% HFMax. Etwas „wenig“ für einen vollgelaufenen 10 er im WK.

26.05.2016

Distanz: 103 km Rennrad

Zeit: 4:14:20 plus knapp 60 Minuten Pause für Eis und Radler.

Da ich den Schlussläuferjob beim RHEX aus privaten Gründen absagen musste, lange unterwegs sein wollte um den Kopf frei zu bekommen, aber eben nicht laufen wollte um mich für dem RheinburgenWeglauf nicht kaputt machen wollte blieb mal wieder nur das Rad. Der Hinweg führte mich recht öde an der Mosel lang bis zum Deutschen Eck in Koblenz, von dort suchte ich mir einen Weg nach Mülheim-Kärlich zu einem Kumpel. Nach zwei Radlern und einem Eis ging es auf einem Teil meines Arbeitsweges wieder Richtung Heimat, ich vermied allerdings den Radweg ab Ochtendung und fuhr über Land wieder runter an die Mosel. Zeitdruck hatte ich keinen. Es wartet aktuell keiner daheim, wenn man mal von den Hunden absieht. So fuhr ich, um die 100 km vollzumachen noch zur Burg Eltz. Dort wollte ich eigentlich drehen und wieder heimfahren, nunja ich bin dann doch noch zwei Mal hoch und runter gefahren. Mit etwas über 90 km in den Beinen gar nicht mal so einfach muss ich zu geben. Gefühlt wäre noch maximal ein Aufstieg drin gewesen bevor ich nicht mehr hochgekommen wäre und hätte schieben müssen. Zum Ende der sonst recht lockeren Ausdauereinheit also noch mal einen ordentlichen Reiz gesetzt. Die HFMax blieb mit 74% recht human, allerdings ist das auch mein Läufer HFMax so dass die Werte ich nicht aufs Radfahren übertragbar sind.

Wochenabschluss

Dank Rennsteig wieder ein Woche mit fast 18 Stunden Training, die nächste Woche wird definitiv ruhiger. Zumindest bis es dann Samstag zum Rheinburgenweglauf geht, alles was ich dann an Kilometern unter der Woche nicht gelaufen bin, hole ich in einem Rutsch nach.

 Anzahl EinheitenZeit in hDistanzHöhenmeter
Laufen310:24:5985 km2029 hm
Kraft41:15:00--
Rad25:56:17150 km1681 hm
Gesamt917:35:16235 km3710 hm

Und sonst so?

Die Kategorie bleibt diese Woche leer. Ich habe privat zu viel um die Ohren um hier adäquaten Inhalt zu liefern. Sorry dafür, aber ich bin froh wenn ich neben all dem Ärger im Moment mein Training noch auf die Reihe bekomme.





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


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