#koelnpfad171 – Woche 18



Geschätzte Lesezeit: 5 Minuten, 25 Sekunden



Vorbereitung auf den #koelnpfad171 – Woche 18 (30.04. – 06.05.)

Wenn ich mir so meinen Wandkalender anschaue, dann sehe ich dort noch genau 5 Highlights bis zum Kölnpfad, alle in den nächsten 60 Tagen. Geballte Kilometer warten in den nächsten zwei Monaten auf mich. Die Vorbereitung geht in die heiße Phase und ich bin echt froh darum. Die vergangenen 4 Monate waren nicht immer einfach, lange Arbeitszeiten, späte Trainings, wenig Schlaf und Streß im beruflichen wie auch privaten Umfeld. Neben der läuferischen Baustelle, hat sich noch eine weitere im privaten Umfeld aufgetan die mich belastet.

Ich bin froh dass ich im April ganze 4 Läufe über 40 km laufen konnte, einer davon im Müllerthal mit ordentlich Höhenmeter. Dort habe ich gemerkt wie sehr mir das fehlt, das Spielen im Wald, auf schmalen Pfaden. Einfach den ganzen Tag unterwegs und in Bewegung sein. Natur genießen und den anderen dabei zu hören wie sie dummes Zeug quatschen. Auf dem Trail wird aus dem Sport „Laufen“ ein Lebensgefühl, aus Sportlern Menschen und mitunter auch kleine Kinder. So sehr ich mich auf den Kölnpfad und die Herausforderung freue, so sehr bin ich froh wenn es vorbei ist und ich mich wieder in meinen Wald verziehen kann.


Die Einheiten

30.04.2016

Distanz: 40 km

Zeit: 3:56:31 74% HFMax

Der erste Lauf nach dem Urlaub sollte gleich wieder ein Langer sein. Ehrlich gesagt bin ich es, jetzt beim 4. 40 er auf dem Radweg und den anderen unzähligen Läufen dort so langsam leid. Auch die Variante ab Polch dieses Mal nach Mayen und nicht nach Ochtendung zu laufen macht die Sache nicht besser, lustigerweise bin ich da heute zum ersten Mal unterwegs gewesen. Die letzten 6 Jahre habe ich den Abzweig immer irgendwie ignoriert, nunja. Es ist halt auch nur ein Radweg, auch wenn er durch zwei Tunnel und über ein paar Viadukte (ja wo anders heißen die Dinger Brücken) führt was für ein klein wenig Abwechslung gesorgt hat. Ob ich in Zukunft eine Alternative finden werde wage ich zu bezweifeln. Der Radweg ist einfach zu ideal, grade weil er ziemlich öde und flach ist.

Doofe Sache irgendwie. Zum Glück geht es an Vatertag auf die lange Runde beim Westerwaldlauf, was dann 50 km im Westerwald auf Waldautobahnen und vereinzelten Trails bedeutet. Landschaftlich toll mit 1a Aussicht, technisch anspruchsvoll wird es allerdings nicht.

 


 

01.05.2016

Distanz: 4,6 km

Zeit: 30:59

Eigentlich traue ich mich ja kaum diese Einheit als eine solche zu bezeichnen 🙂 Von geplanten 3 Stunden, ging es über 2 Stunden zu gerade mal 30 Minuten. Warum? Die 3 Stunden waren nur in meinem Kopf geplant und nicht kommuniziert, es steht ein Familienfest an zu dem ich entgegen meiner Gewohnheit doch tatsächlich mal gehe und wir somit schon gegen 10:00 aus dem Haus wollten. Da ich natürlich nicht auf den letzten Drücker aus der Dusche fallen und meine Frau die Kinder alleine fertig machen lassen kann, musste ich auf 2 Stunden kürzen (oder noch früher aufstehen). Dank Sauwetter, neuer Schuhe und der Begleitung von Bonni ergaben sich dann nur 30 Minuten.

Im Grunde aber auch nur vernünftig wenn man bedenkt was Donnerstag und Freitag auf mich wartet. Könnte man sich jetzt einreden 🙂


02.05.2016

Distanz: 70 km Radpendeln (hin und zurück)

Zeit: uninteressant

Wetter war gut und ich bin im Mai wie angekündigt in der Firma und nicht den ganzen Tag beim Kunden. Da ja auch irgendwie neben meinem Lauftraining ein paar Radkilometer für Rad am Ring in die Beine müssen, habe ich vor relativ regelmäßig zu pendeln, grade an den Tagen an denen ich eh lauffrei habe bietet sich das ja an.

Die Zeiten sind mir beim Pendeln relativ egal da ich auf dem Hinweg immer schauen muss nicht ganz fertig auf der Arbeit an zu kommen und es auf dem Rückweg immer leicht bergauf geht.

Abends gab es dann noch 45 Minten Krafttraning, was man halt so macht an lauffreien Tagen.

Hinweg

Rückweg


03.05.2016

Distanz: 36 km

Zeit: 1:12:xx

Schon als ich losfuhr tröpfelte es leicht, leichter Regen ist aber nunmal nicht weiter tragisch. Auch nicht auf dem Rennrad, finde ich. Da Wetter hielt dann auch ganze 12 km. Kurz nach Polch fuhr ich dann in einen ordentlichen Regenschauer der die restliche Fahrzeit anhielt. Nass bis auf die Knochen (ich hatte den richtigen Zeitpunkt verpasst meine Regenjacke über zu ziehen) kam ich in der Firma an. Da ich nass die auf die Knochen war musst ich wohl oder übel unter die „tolle“ Dusche in der Firma steigen.

Da meine Klamotten im kalten Keller nicht trocken wurden bis zum Feierabend, hat mich meine Frau dann abgeholt. Ein zweiter Satz Radklamotten muss also auch noch in die Firma.
bike2work

Distanz: 10

Zeit: 1:01:xx bei 70% HFMax

Gemütliche Hunderunde, Bonni ist in letzter Zeit irgendwie viel zu selten dabei wenn ich laufen gehe. Auf die langen Läufe nehme ich sie nicht mit weil ihr eben das Training fehlt, unter der Woche ist immer irgendwas anderes. Ich sollte das wohl wieder ändern, die hat nämlich auch mittlerweile schon etwas Wohlstandsfett angesetzt.

#RAPSody #trailrunnersdog

Ein von Sascha Rupp (@3ky_trailrunnersdog) gepostetes Foto am



04.05.2016

Distanz: 35 km Rennradpendeln

Zeit: 1:18:xx


 

05.05.2016

Distanz: 50 km / 1400 Hm

Zeit: 7:21:xx

Der Westerwaldlauf lebt! Nach einem Jahr Pause durften wir an einem tollen Maitag wieder durch den Westerwald laufen. Ich habe dabei meinem besten Kumpel Michael bei seinem ersten 50 er begleitet.

Team Trailrunnersdog vor dem Start, Daniela ist an dem Tag die 20 km Wandersrecke gegangen.

Team #trailrunnersdog #ultrarunning #rengsdorf #westerwaldlauf #laufen #koelnpfad171

Ein von Sascha Rupp (@3ky_trailrunnersdog) gepostetes Foto am

06.05.2016

Distanz: 44 km

Zeit: 5:18:xx

Teil 2 des geplanten Doppeldeckers. Diesmal mit Martin, meinem Laufpartner für den Kölnpfad auf dem Maare-Mosel-Radweg. Auch wenn wir schon desöfteren zusammen gelaufen sind ein kleiner Belastungstest, denn bisher waren die Strecken immer toll und spaßig. Nicht so heute, denn heute stand ein Lauf auf einem Radweg an und Radweg=Radweg und Radweg=voll ätzend. Es war heiß, flach und es zog sich. Bestes Training also 🙂 Dank Franzi hatten wir unterwegs zweimal Radsupport denn sie fuhr einen Teil der Verpflegung auf dem Rennrad für uns spazieren. Dabei kam sie auf etwa 110 km und, eifeltypisch um die 2000 HM. Muss man auch erstmal fahren bei dem Wetter 🙂

 

Wochenabschluss

Was für eine Woche! Dank ein paar Tagen Radpendeln in die Firma auch mit nicht wenig Radkilometern diese Woche. Rennradfahrer werden hier jetzt schmunzeln und auch ich fand das jetzt nicht allzu belastend, aber Radfahren ist ja nun mal nur meine Alternativsportart. Fast 24 Stunden sind aber mal eine Ansage für eine Woche!. Krafttraining war es im Grunde auch mehr als nur die 45 Minuten, die täglichen 3 Sätze Liegestütz habe ich nicht mitgezählt.

Die Woche 18 war definitiv eine Peakwoche, jetzt heißt es noch zwei Wochen bis zum Rennsteig normales Pensum fahren was das Laufen angeht. Bei gutem Wetter werde ich weiter regelmäßig mit dem Rad pendeln, irgendwo müssen die „Rad am Ring“ Kilometer ja auch her kommen. Wenn ich sie ganz unauffällig „erpendeln“ kann ist das auch ok.

 Anzahl EinheitenZeit in hDistanzHöhenmeter
Laufen517:50:22147,5 km2273 m
Kraft145 min--
Rad45:08:18140 km1372 m
Gesamt1023:43:40287,5 km3645 m

 


 

Und sonst so?

Paula von laufvernarrt.de erklärt uns warum Regeneration so wichtig, ja im Grunde eine eigene Trainingseinheit ist.

Der Soulrunner hat seinen 5. Marathon im Jahr 2016 in der Tasche, dieses Mal kein Sololauf sondern im Rahmen des 24h Laufs am Seilersee.

Daniel und die Leichtigkeit des Nichtstuns, er hat entdeckt dass er überhaupt keine Sport braucht um zu entspannen. Bleibt ihm aber aktuell ja auch nicht anders übrig.

Die FatBoys hatten diese Woche einen interessanten Interviewpartner, den Schuhguru der Firma Brooks, Andre Kriwet.

Jörn, der Fuchs geht morgens nicht nur Laufen, was für mich schon Qual genug ist er geht sogar schwimmen! Also nicht so gemütlich baden und relaxen, nein richtig trainieren. Man kann ihn also regelmäßig morgens im Schwimmbad treffen. Wen er da dann in aller Herrgottsfrühe trifft  lest ihr in seinem Beitrag.

Die Jungs von Runifico haben 10 Tipps für deinen gelungenen Morgenlauf rausgehauen, klingt alles toll. Ist aber trotzdem nix für mich.

Andi hat seinen Monatsrückblick online gestellt, die Bilder sind mal wieder der Hammer.





Gefällt dir was du gelesen hast? Dann würde ich mich freuen wenn du den Beitrag fleißig in den sozialen Medien teilst und so auch anderen die Chance gibst meine Beiträge zu lesen. Ich freue mich ebenfalls über einen Kommentar von dir zum Thema.Wenn du möchtest kannst du diesen Blog auch auf Steady unterstützen, ich würde mich sehr darüber freuen.
SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


4 Antworten auf „#koelnpfad171 – Woche 18“

  1. Respekt wie schnell du deine Umfänge jetzt erhöht hast. Läuft bei dir 🙂

    Erkläre mir nur, was das monotone Strassenradweg laufen für einen Sinn hat. Gleichmäßige Belastung oder Monotonie für 171km?

    Mir wäre das zu öde sechs Jahre lang die gleichen 40km zu laufen. Vor deiner Haustür ist doch ein Seightseeing Paradies quasi. 😉

    Ich drück dir weiterhin die Daumen!

    1. Ja es ist öde 🙂 Und wie!
      Bisher, also vor meiner Vorbereitung für den Kölnpfad war ich selten auf dem Radweg und habe meine langen Läufe meist im Gelände gemacht. Den Radweg habe ich immer dann genutzt wenn mir Höhenmeter im Weg waren, also bei der Tempoarbeit oder ruhigen langen Läufen.
      Dadurch dass ich lange Zeit viel im Gelände unterwegs war, ist mir die Fähigkeit über einen längeren Zeitraum ein bestimmtes Tempo zu laufen abhanden gekommen und so schrie mein Körper immer wieder nach Gehpausen. Obwohl ich im Gelände ohne Probleme 10 Stunden auf den Beinen sein konnte, die Belastung ist einfach eine komplett andere finde ich. Wer aber 171 Kilometer laufen will, sollte in der Lage sein möglichst lange konstant zu laufen und genau das trainiere ich auf öden und flachen Radwegen. Die Komponente Kopf ist da zusätzlich auch noch gefragt, denn es macht definitiv nicht immer Spaß stupide geradeaus zu laufen ohne nennenswerte Abwechslung. Ich trainiere als aktuell recht nahe an der „Wettkampfsituation“ Kölnpfad weil mir das eigentlich überhaupt nicht liegt, mich reizt allerdings die Herausforderung und ich bin zu feige 171 km mit 5 oder 6000 Höhenmetern zu laufen 🙂

      1. Okay, dann ist das eine gute Idee an der Monotonie zu arbeiten.Habe das ähnlich bei meiner 24h Vorbereitung gehalten. 10km Rundkurs und dann 4 Stunden lang im Kreis fahren. Wunderbar, aber das unterscheidet eben ein zielgerichtetes Training von Freizeitaktivität.

        1. Ich glaube 24h Rennen und Läufe in der Länge kann man nicht mehr als reine Freizeitaktivität betrachten 🙂 Das geht weit darüber hinaus was ein Jogger oder Sonntagsradfahrer so für möglich hält, das geht nur mit zielgerichtetem Training. 🙂

Sag mir deine Meinung!