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Der Westerwaldlauf ist endlich zurück!



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Was habe ich den Lauf im letzten Jahr vermisst, denn im Westerwald habe ich 2013 meine Ultrapremiere gefeiert. Damals, lange ist es her, hatte mich das Froilein Mohr ans Händchen genommen und ist mit mir die 50 km durch den Westerwald gelaufen. Ganz gemütlich und entspannt. Heute wählte sie die Wanderschuhe und ging auf die 20 km Wanderrunde.

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Schon ein Jahr später startete ich dann erneut in Rengsdorf am Freibad, der Lauf war / ist einfach in toller Lauf. Komplett ohne Hektik, wer kommt der kommt eben und seine Zeit nimmt man selber. Die Strecken variieren von Jahr zu Jahr immer etwas und es gibt immer 4 oder 5 Streckenlänge die man während dem Lauf wählen kann. Der TV Rengsdorf organisiert den Lauf perfekt und mit viel Liebe.

Die Strecken an sich sind ein guter Kompromiss zwischen Trail und Landschaftslauf, denn immerhin müssen ja auch Wanderer damit parat kommen. Die sind nämlich jedes Jahr auch immer zahlreich auf der Strecke. Mit 5 Verpflegungsstationen ist man auch ausreichend versorgt und wer will bekommt Würstchen, Erbsensuppe und Bier. Im Grunde der perfekte Trainings-, Entspannungs-, und Genußultralauf.

Die Strecke(n) 2016

Trotz des einen Jahr Pause waren wieder zahlreiche Läufer erschienen als kurz vor 08:00 das kurze Streckenbriefing begann. Wie immer ohne technische Hilfmittel und in diesem Jahr mit viel Applaus. Nicht nur ich hatte den Lauf vermisst.

Relativ pünktlich um 08:00 ging es dann auch schon los, auch hier zeigt sich wie locker und entspannt dieser Lauf ist. Es gab absolut kein Gedränge und alle gingen erstmal gemächlich los. Hektik hatten die wenigsten an diesem Tag. Recht schnell war der VP 1 erreicht und es hieß frühzeitig Flüssigkeit tanken und eine Kleinigkeit futtern.

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Thorsten schau mal blöd…danke reicht.

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VP 1 bei km 8,4

 

Schon recht früh war klar, dass es ordentlich warm werden würde und wir nahezu perfektes Vatertagswetter erwischt hatten.

Zum Glück verläuft die Strecke größtenteils im Wald und somit im Schatten und so waren wir zumindest vor der größten Hitze sicher. Ins Schwitzen kamen Michael und ich dennoch, immerhin mussten wir um die 1400 Höhenmeter erklimmen. Für einen Flachlandläufer wie Michael kein leichtes Unterfangen, als wäre das nicht schon schwer genug ging es für ihn auch das erste Mal auf die 50 km Strecke.

Die zahlreichen Steigungen gingen wir von Anfang an konsequent nach oben, Ankommen war das Ziel. Getreu dem Motto „wo es alpin wird, wird gegangen“ wanderten wird dann eben auch zwischendurch.

Belohnt wurden wir dann immer wieder mit genialen Ausblicken auf den Westerwald und seine Täler. Es gibt definitiv schlechtere Laufreviere als den Westerwald!

Sonne pur! Dank Wind aber doch recht angenehm zu laufen, mein Sonnenbrand war da allerdings andere Meinung. Eingecremt war ich natürlich nicht, wie so oft.

Michael hielt trotz der vielen Anstiege erstaunlich gut mit, auch wenn er immer wieder erwähnte wie sehr er Berge hassen würde. Kann ich nicht verstehen, irgendwie. Ich denke ich werde ihn einfach noch ein paar Male über die Trails scheuchen müssen, dann gewöhnt er sich schon daran.

Wir trafen nicht allzu oft auf Wanderer oder Läufer, sieht man mal von den VPs ab. An dieser Stelle auch ein riesen Dankeschön an die vielen, fleißigen Helfer die sich u.a. für uns den Tag um die Ohren schlugen und zum Teil in der Sonne standen um uns zu versorgen.

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ab hier so ungefähr ist es Ultra 🙂

Nach etwas mehr als 6 Stunden hatten wir die Ultramarke geknackt. Michael durfte sich ab hier offiziell Ultrafuzzie nennen 🙂

Glückwunsch, es gibt definitiv leichtere Einsteigerultras als den Westerwaldlauf.

Am letzen VP bei km 45,3 feierten wir das ganze dann noch nachträglich mit einem Radler. Das passte auch wunderbar zu den zwei Würstchen die Michael unterwegs verputzte, was nebenbei bemerkt sehr mutig war wenn man das vorher noch nicht ausprobiert hat. Scheint aber nicht geschadet zu haben, ein Pferdemagen ist durch aus von Vorteil auf der Langdistanz.

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HaBuFlaBi – Hachenburger Flaschenbier

Die letzen knapp 5 km rollten wir dann ins Ziel und obwohl Micha doch recht fertig war gab er nicht auf.

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glückliche Ultrafinisher im Westerwald.

Nach 7 Stunden und 21 Minuten waren wir im Ziel, ganze 10 Minuten schneller als bei meinem Debüt im Westerwald.
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Wie immer bisher war der Westerwaldlauf auch bei meiner jetzt dritten Teilnahme eine gelungene Veranstaltung und soviel besser als betrunken durch den Wald zu torkeln. Viele bekannte Gesichter wie Dirk, Olga, Hansi, Thorsten, Karen, Benni, Daniela, Inga und Rene aber auch eine neues Gesicht. Sandy hatte sich auf Facebook schon angekündigt

Schön dich kennengelernt zu haben, leider warst du an dem Tag ein wenig zu schnell unterwegs, aber vielleicht haben wir ja beim RHEX die Gelegenheit ein paar mehr Worte zu wechseln 🙂

Da der Westerwaldlauf in diesem Jahr lediglich Teil 1 des Doppeldeckertrainings war, ging es am Tag drauf noch zu Martin auf den Maare-Mosel-Radweg. Den Bericht gibt es dann hier.





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