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angetestet – Saucony Peregrine 6 „everun“

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Saucony Peregrine 6

Saucony ist kein Neuland für mich, die Trailmodelle allerdings schon. Bisher bin ich nur um die 150 km mit dem Kinvara 4 bevor das Obermaterial aufgab und meine Zehen frische Luft schnuppern durften. Davon war ich sehr enttäuscht, denn ich mochte diesen Schuh wirklich gerne.

Vor kurzem kam der Kontakt mit Saucony zustande und das Resultat durfte ich jetzt über die Trails jagen.

Hardfacts:

  • Gewicht: 266 g
  • Sohle: PWRTRAC mit grobstolligem Profil
  • Sprengung: 4 mm (Standhöhe 21,5 mm -> 17,5 mm)
  • Obermaterial: Luftiges Mesh mit FlexiFilm
  • Dämpfung: Everun
  • Preis: 135€

Testkilometer: 70 km

Mit der neuen Everun Dämpfungstechnologie verspricht uns Saucony mehr Komfort, höhere Energierückgewinnung, eine längere Haltbarkeit. Der große Vorteil der Everun Dämpfung soll es sein dass das Material weniger schnell ermüdet und so auch auf langen Läufen seine Dämpfungseigenschaften behält und das alles bei recht wenig Gewicht, hoher Flexibilität und Spritzigkeit. Everun wird nach und nach in alle aktuellen Schuhmodelle von Saucony einziehen.

Passform und Schnürung

Der erste Tritt in den Peregrine 6 verursachte ein tolles Gefühl, der Schuh passt gut und bietet ausreichend Platz im Vorfußbereich. Das Fußbett wirkt weich und komfortabel ohne dabei seine Direktheit zu verlieren. Die 4 mm Sprengung merkt man ganz deutlich wenn man sonst auch mal Schuhe mit mehr Drop läuft. Es ist das Gefühl als wenn man ein Stückchen nach hinten kippt, für mich immer ein gutes Zeichen. Die Schnürung packt ordentlich zu ohne zu drücken, allerdings musste ich bedingt durch den großzügigen Vorfußbereich auch wirklich fest schnüren um stabil im Schuh zu stehen. Mein Problem bei den meisten Trailschuhen ist dass ich recht schnell jede Menge feinen Dreck in das Innere befördere wenn ich über die Trail pflüge, meist hilft hier nur eine Gamasche.

Obermaterial

Das Obermaterial ist ein leichtes Meshgewebe mit dem der sogenannte FlexFilm verschweißt ist welcher besonders leicht und stabil sein soll. Dadurch sollen weniger Lagen Material nötig sein was dann wiederum weniger Gewicht bedeutet. Durch seine Luftigkeit kann der Peregrine 6 natürlich weder wasserfest noch -dicht sein.

Am Fuß kann ich das bestätigen, der Peregrine fühlt sich leicht und luftig an.

Sohlenkonstruktion

Die Sohle macht einen sehr aggressiven Eindruck, der guten Grip verspricht und auch liefert. Ich konnte den Peregrine 6 sowohl auf nassem Gras, Waldboden, Schotter als auch den hier überall vorhandenen Schieferplatten testen. Dabei konnte ich mich immer auf den Grip verlassen, der zwar ab und an in bester MTB Manier erst nach ein paar Zentimetern Slide zupackte aber dann eben ausreichend Sicherheit gab.
Auf den Schieferplatten war der Grip ausreichend wenn man dennoch darauf achtet und vorbereitet ist. Die EBO rock plate schütz den Fuß zuverlässig vor Durchschlägen.

Dämpfung

Die Dämpfung durch den Everun Schaum fällt erstaunlich komfortabel aus und ich meine das Polster an der Ferse zu spüren. Dort ist er angenehm weich ohne schwammig zu wirken. Auf weichem Waldboden mag das weder wichtig sein noch großartig auffallen, auf den harschen Moseltrails mit ihren spitzen Steinen und harten Passagen passt mir das ganz gut. Auch Asphaltpassagen die man ja immer mal wieder vorfindet, läuft sich der Peregrine 6 gut, wenngleich man natürlich merkt dass man da irgendwie „falsch“ ist mit dem Schuh.

Everun Technologie Video von Saucony:

Besonderheiten

Die Fersenkonstruktion hat bei mir auf den ersten beiden Läufen für Irritation gesorgt da sie sich recht fest um die Ferse legt. Das ist grundsätzlich eine gute Sache und sorgt für Stabilität und einen festen Stand im Schuh. Durch das feste Material und wohl auch durch meinen unsauberen Laufstil, der immer wieder Dreck in den Schuh befördert hat war ich kurz davor an der seitlichen Ferse eine Blase zu bekommen. Durch diese Reizung waren gerade die Uphill Stücke beim zweiten Lauf 2 Tage später etwas unangenehm. Meine Gamaschen die ein Eindringen von Dreck und Steinchen verhindern würden, passen leider durch die durchgehende Sohlenkonstruktion nicht.

Ein kleines aber feines Marketing / Designdetails sind die Koordinaten an der Ferse, sie gehören zum HQ von Saucony in Lexington, Massachusetts. Ich mag solche Details, daran merkt man finde ich dass, die Designer Spaß an ihrer Sache haben. Wer also einen einsamen Peregrine auf den Trails findet, kann ihn jetzt unverzüglich zurück nach Hause schicken 🙂

 

Disclaimer: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Saucony und Trailrunnersdog – Weil 6 Beine einfach mehr Grip haben entstanden um euch mit den aktuellen Infos zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen. Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind auf meinem Mist gewachsen.

 

 

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