Wie sollte ich mich als Hundebesitzer verhalten?

Pyronter Felsensteig Bonni downhill

Für die meisten Hundebesitzer ist die Antwort eigentlich ganz klar. Respekt- und rücksichtsvoll. Jeder weiß das. Die wenigsten halten sich daran. Ich erkenne Parallelen zu #cleanyourtrails denn jeder weiß dass er seinen Müll nicht einfach in die Pampa werfen soll. Offenbar halten sich aber nicht alle daran.

beissende_hunde_bellen_nicht_131125_201951

Aber zurück zu den Hundebesitzern. Aus aktuellem Anlass muss ich mal wieder schimpfen, auch wenn die betreffenden Personen hier nicht mitlesen. Hier ein paar Dinge die es aus meiner Sicht in einer typischen Läufer trifft Hund bzw. Läufer mit Hund trifft Hund Situation zu beachten gilt bzw. was absoluter Humbuck obwohl es teilweise in Hunderatgebern steht oder sonst irgendwie Einzug in die Hirne der meisten Hundebesitzer gefunden hat.

1.Der Weg gehört nicht dir und deinem Hund!

Auch wenn jeder der dir entgegen kommt respektvoll vor dir und deinem 50 kg Hund zur Seite weicht, gehört der Weg nicht dir. Nimm verdammt nochmal deinen Hund an die Leine oder halte ihn wenigstens fest und gehe zur Seite. Nicht jeder hat Lust darauf 30 cm von der Hundeschnauze entfernt vorbei laufen zu müssen denn du wirst es kaum glauben, sollte dein Vierbeiner meinen einen Satz nach vorne machen zu müssen dann bist du garantiert zu träge um zu reagieren. Egal ob 50 oder nur 10 kg an der Leine zerren.

 2. Andere anbellen an der Leine ist nicht ok!

Ja Hunde bellen, das ist soweit normal. Hunde äußern sich zum Teil über diese Laute, so ist die Natur nun mal. Wenn Bonni irgendetwas komisch vorkommt bellt sie ebenfalls und sei es nur weil der Postbote kommt. Gruß an den Postboten, doch sie meint es genauso wie es in dem Moment klingt.

Was aber überhaupt nicht geht ist dass ein Hund an einer Leine zerrt und meint den dicken Max machen zu müssen. Gehen Hund und Herrchen, oder besser Herrchen und Hund zusammen spazieren dann ist das Herrchen wie der Name schon sagt der Herr und gibt an wann es gefährlich wird und der Vierbeiner entsprechend reagieren soll. Es kann nicht sein dass das Herrchen lächelnd und beschwichtigend am einen Ende der Leine zerrt und so versucht seinen Hund zu bändigen (ihn aber dadurch nur noch bestätigt) während diesem der Geifer aus der Schnauze läuft. Hier hat ein klares Kommando zu erfolgen, falls der Hund auf das Herrchen hört was dann schon ein Luxusfall wäre. Weiß das Herrchen dass der Vierbeiner eh nicht auf ihn hört, dann sollte er ihn ablenken. Dreht dich mit deinem Hund von der potentiellen Gefahr weg und gib ihm ein Leckerli oder halte ihm seinen Ball vor die Schnauze. Hunde sind da recht schnell abzulenken in der Regel. Auf jeden Fall aber solltest du dich zwischen deinen wütenden Vierbeiner und mich stellen, das beschwichtigt deinen Hund (sollte er nicht vollkommen Ballaballa sein)

3. Der will nur spielen, der tut nix.

Mag sein. Das will ich aber jetzt grade in dem Moment überhaupt nicht ausprobieren ob du Recht hast oder nicht. Ich als Passant (ob mit oder ohne Hund) entscheide letztendlich welcher Zwei- oder Vierbeiner sich mir und meinen Hunden nähert. Jeder Hund der sich mir ohne meine Einwilligung nähert hat damit zu rechnen einen kräftigen Tritt zu bekommen, ich weiß der arme Hund. Er kann da nix für, ist aber eben der der mich potentiell beißen will. Besser bekommt er einen Tritt von mir als dass wir ein Beißknäuel mitten auf dem Radweg riskieren.

4. meiner braucht keine Leine, der tut nix.

Ähnlich wie Punkt 3 nur etwas verschärft. Bonni läuft im Grunde immer an der Leine. Es gibt dabei nur zwei Ausnahmen wenn wir laufen gehen. Ich kann die Strecke verdammt weit einsehen und Passanten rechtzeitig ausmachen oder ich laufe in einer Gruppe (mit oder ohne Hund) und Bonni ist mit allen aus der Gruppe verträglich. Das klappt wenn nur Zweibeiner dabei sind zu 99%, sobald andere Hunde dazu kommen schwinden die Chancen.

Sollte ich euch also mit Bonni an der Leine entgegen kommen, dann hat das wenig damit zu tun dass Bonni nicht auf mich hört oder ich ihr keinen Auslauf gönnen will, sondern eher damit dass ich euch und euren Hund schützen will. Naja oder meine Nerven und die Versicherung. Euer Hund mag zwar nicht mit der Absicht und etwas zu tun auf uns zu kommen, Bonni wird ihn aber zu 99,9% stellen und versuchen mich zu beschützen. Dass ich im Laufschritt dann nicht immer passend reagieren kann (und mich zwischen die Hunde werfe) sollte klar sein. Selbst das sog. Trennen (ein dominantes Rudelmitglied oder das Herrchen stellen sich zwischen die Rivalen) klappt nun mal nicht mehr wenn euer Hund an mir vorbei läuft oder sich sogar von hinten nähert.

5. lass sie doch, die machen das schon unter sich aus.

Kurz und bündig; stimmt. Aber ich habe keine Lust einen blutenden Hund bis nachhause zu schleppen und du doch garantiert auch nicht.

6. Dein Hund ist total asozial weil er nicht mit anderen spielt.

Nein das stimmt nicht. Kein Hund der Welt muss sich mit jedem anderen Hund verstehen und beste Freunde sein. Hunde sind soziale Tiere, allerdings eben auch nur dann wenn es sich um das eigene Rudel handelt und da gehörst du mit deinem Kläffer garantiert nicht rein. Ergo wird mein Hund auch nicht zwingend nett zu euch beiden sein. Und das ist auch gut so.

7. Einfach einen fremden Hund streicheln ist das blödest was man machen kann.

Das ist etwas wovon ich dir als Fremden bei nahezu jedem Hund abraten würde. Man streichelt keine fremden Hunde. Du schon gar nicht, denn nur weil du einen Allerwelts-immer-gut-gelaunt-Mischling an deiner Leine hast (der nebenbei überhaupt nicht auf dich hört) dessen Körpersprache du nicht im Ansatz verstehst hast du noch lange keine Ahnung von Hunden, geschweige denn von meinem. Es gibt zwei Ausnahmen wann man fremde Hunde streichelt, der Besitzer erlaubt es dir. Er weiß (sollte wissen) ob sein Hund das entweder toleriert oder sogar mag. Der zweite Fall tritt dann ein wenn ein Hund ganz offensichtlich freudig auf dich zu kommt und die Streicheleinheiten von dir fordert. Achtung! Das heißt jetzt nicht dass du deinen Hund auf jeden zu laufen lassen sollst damit er gestreichelt wird. Siehe Punkte 3-5, das kann auch schwer ins Auge gehen.

 

Unterm Strich könnte jetzt also stehen: Geht mir aus dem Weg so gut es geht, ich versuche das ebenfalls. Wenn ich der Meinung bin du und mein Hund sollten Freunde werden, dann sag ich dir das.

 

Weitere Tipps in Sachen „Hund“ gibt es bei Dominik:

 

Laufen mit Hund ist nicht immer gesund

Gefällt dir was du gelesen hast? Dann würde ich mich freuen wenn du den Beitrag fleißig in den sozialen Medien teilst und so auch anderen die Chance gibst meine Beiträge zu lesen. Ich freue mich ebenfalls über einen Kommentar von dir zum Thema.

14 Kommentare

  1. 19. Februar 2016    

    Hallo Sascha! Das hast du klasse geschrieben und mir gleich in Punkt 1 voll aus dem Herzen gesprochen. Denn allein letzte Woche kamen meiner 8jährigen Tochter und mir beim Laufen ca. 10 Hunde mit Besitzer entgegen und davon waren 4 nicht angeleint, was vorallem für meine Tochter sehr schlimm war. Wir haben dann jedesmal aufgehört zu laufen, sind nur noch gegangen bzw. sogar stehen geblieben. 🙁
    Aber es gab auch einen Spaziergänger, der sich bei uns für’s Stehenbleiben bedankte, obwohl er seine Hunde an der Leine hatte, aber nicht wusste, wie seine Hunde reagieren, wenn wir vorbeilaufen…
    LG Daniela

    • 19. Februar 2016    

      Hat deine Tochter Angst vor Hunden? Falls ja, kann man das behandeln bzw. ihr diese Angst wieder nehmen. Das würde ich für sehr wichtig halten denn in den meisten Fällen wollen die Hunden einem tatsächlich nichts machen. Sicherheit am und mit dem Hund ist ein guter Weg der Unfallprophylaxe denn oft reagiert der Mensch über (was bei echter Angst nur verständlich ist) und verschlimmert so die Reaktion des Hundes. Ein Hund der dich zum Beispiel anspringt ist oftmals einfach nur überaus erfreut dich zu sehen, eben aber furchtbar unerzogen. Gefahr besteht da meist dann nicht, das muss man aber eben halt auch sehen können und nicht starr vor Angst sein oder gar nach dem Hund schlagen oder treten. Viele Situation kann man so entschärfen, dazu darf man dann aber eben keine Angst haben.
      Jetzt könnte man sagen dass der Hundebesitzer dafür verantwortlich ist dass ich sicher auf dem Radweg laufen kann, dann wäre man aber leider meist arm dran und verlassen.
      Ich finde aber auch toll dass du den Hundebesitzer erwähnst der zuvorkommen war, es ist nämlich für Nichtläufer gar nicht so einfach unsere Geschwindigkeit richtig einzuschätzen und auch meine Hunde haben oft auf dem Weg zu mir „wichtigeres“ zu tun und trödeln rum. Das kann dann schon mal dazu führen dass der Läufer vor meinem Hund bei mir ist obwohl ich rechtzeitig das Kommando zum kommen gegeben habe.
      Ein wenig mehr Verständnis auf beiden Seiten täte der ganzen Sache enorm gut 🙂

      Btw. dass ihr lieber stehen geblieben oder langsamer geworden seid ist eine gute Sache, im Zweifelsfall immer defensiv auftreten denn wenn sich jemand mir zu schnell nähert dann schläft auch Bonni Alarm und sieht eine Gefahr. Ich bleibe dann oft in sicherer Entfernung stehen und warte bis mein Gegenüber seinen Vierbeiner unter Kontrolle hat und mir Bescheid gibt. Kostet zwar Zeit, ist aber sicherer.

      • 20. Februar 2016    

        Nein, Angst vor Hunden hat sie nicht. Unseren Nachbarshund streichelt sie genauso wie den unserer Freundin. Und auf dem Schulweg begegnen wir auch oft Hunde samt Besitzer bei den Gassirunden. ☺ Ich denke mal, dass wir grad beim Laufen einfach eine gesunde Vorsicht gegenüber fremden Hunden haben und lieber in solchen Situationen langsam gehen bzw. stehen bleiben. ☺ Mich ärgert nur, dass selbst dann die Hundebesitzer nicht gleich reagieren, wenn ihr unangeleinter Vierbeiner bellenderweise auf uns zurennt. Denn wir können dann auch nicht einschätzen, wie der Hund reagiert. Sie hält dann immer meine Hand und die andere hält sie vor die Brust. Aber sie bleibt immer ganz ruhig dabei, kein herumzappeln oder schreien…

        • 20. Februar 2016    

          Leider muss man keine Ahnung von Hunden haben um sie halten zu dürfen.

  2. 20. Februar 2016    

    Eine tolle Zusammenfassung für ein immer wieder aktuelles Thema!

    Was man nicht alles als Läufer erlebt. Mit Sicherheit habe ich mindestens zwei Mal im Jahr unangenehme Zusammenstöße mit Hunden. Wobei ich niemals dem Hund die Schuld gebe, sondern einzig dem Besitzer.

    Ich komme aus einer Familie, die immer schon Hunde hatte und bin mit ihnen aufgewachsen. Darunter auch Boxer, Rottweiler und und und. Sie waren sehr temperamentvoll, aber mit dem richtigen Umgang war das nie ein Problem.

    Ich wurde von fremden Hunden schon gebissen, so angesprungen, dass ich zusammensackte, bin über sie drüber gefallen… Natürlich wollten auch diese Hunde nur spielen. Wobei mir ja nie in den Sinn käme, dass ich einen fremden Hund anfasse…

    Aber neben den wenigen negativen Vorfällen, die natürlich super nerven, gibt es gerade hier auf dem Land immer wieder großartige Beispiele, wie man es richtig macht. Jeder Besitzer bekommt dann von mir auch ein Dankeschön und einen Gruß, auch wenn vieles vielleicht selbstverständlich sein sollte…

    • 20. Februar 2016    

      Die positiven „Vorfälle“ gibt es zum Glück ja auch, ich begegne auch immer wieder anderen Hundehaltern die sich vernünftig verhalten und Platz machen oder sogar einen großen Bogen laufen wenn wir kommen. Auch ich bedanke mich eigentlich immer wenn mir Leute mit Hunden platz machen, ich schimpfe aber auch wenn ich aus dem Augenwinkel sehe wie mir einer dieser Kläffer hinterher geht und drauf und dran ist mir von hinten irgendwo rein zu zwicken oder ein riesen Theater an der Leine veranstaltet. Das Problem dabei ist nämlich dass Bonni zwar meistens recht gut abzulenken ist wenn wir solche Leute passieren und sie dann mehr oder weniger desinteressiert neben mir her läuft, aber immer klappt das eben nicht und dann darf ich schauen wie ich 27 kg Hund aus der vollen Laufbewegung daran hindere auf den anderen Hund los zugehen. Die Provokation des anderen Vierbeiners sieht das Herrchen oft nämlich überhaupt nicht, da genügt schon ein Knurren oder Fixieren. Da sind wir aber wieder an dem Punkt an dem es vielen Hundebesitzern mangelt, die verstehen ihren Hund einfach nicht.

  3. 20. Februar 2016    

    Leidiges Thema – leider gibts ja bei allen Beteiligten jene, denen es jeglichen Verstandes mangelt – egal ob Läufer (mit und ohne Hund) oder Hundebesitzer (laufend oder nicht laufend). Eigentlich schade, dass ausgerechnet die schlechten Beispiele immer Anlass dazu geben, das Thema anbringen zu müssen; aber schön, dass wir offensichtlich viele ähnliche Erlebnisse haben 😉

    http://sportbleibtmord.de/laufen-mit-hund-ist-nicht-immer-gesund/

    • 20. Februar 2016    

      Hundebesitzer sind nun mal überall gleich 🙂

      Toller Artikel, hat mir viel Spaß gemacht das zu lesen denn auch Hunde sind doch irgendwie alle „gleich“ 🙂

      Ganz wichtig finde ich den Satz

      Selbstverständlich habe ICH in diesem Fall für alle zu sorgen: für den Hund, damit ihm klar ist, dass ICH mich um die Situation kümmere und um den anderen Läufer/die Läuferin, damit er/sie sich keine Gedanken machen muss.

      Die Rudelführung entscheidet darüber ob eine Situation gefährlich ist oder nicht, leider ist das in sehr vielen Fällen nicht immer der Zweibeiner der die nötige Stärke ausstrahlt und genau da fangen viele Probleme bereits an.

  4. 20. Februar 2016    

    Für alle Gruppen an Menschen (also auch für Hundehalter, Hundefreunde und Hundefeinde) gilt die Normalverteilung. Also gibt’s in der Gruppe immer irgendwo Normalos, super Freundlichen und A****** … so ist das Leben nun mal.

    Ich hab auch schon einiges erlebt, mag Hunde (eigentlich) könnte aber das ein oder andere Herrchen/Frauchen auf den Mond schießen.
    Letztlich habe ich – trotz ein klein wenig Hundeerfahrung – immer Respekt davor, wenn ein Hund irgendwo unangeleint unterwegs ist oder ausserhalb der Beobachtung weit weg vom Besitzer umhertrottet… man weiß ja nie und selbst an der Leine kann das blöd ausgehen. Im Herbst hab ich ein Mädchen mit einem Boxer gesehen – wenn das Tier versucht hätte mich auf dem Fahrrad zu schnappen, da hätte auch die Leine nichts geholfen (gehört übrigens auch zu den Do’s & Don’ts … Kinder sollten einen Hund nur führen wenn sie ihn auch im Zaum halten können)

    • 20. Februar 2016    

      Ohja…wobei nicht nur Kinder manche Hunde nie im Leben halten könnten. Ich schätze mal wenn unser Rüde mit seinen >45 kg mich unerwartet erwischen würde, würde ich auch hinterher segeln.

  5. laufendentdecken laufendentdecken
    21. Februar 2016    

    Läufer und Hunde ist immer so ein Thema, find ich. Nicht nur einmal bin ich angebellt oder verfolgt worden. Ich bin ja ein großer Tierfreund, aber wenn mir beim Laufen ein Hund entgegen kommt wird mir sehr mulmig. Der Satz „der tut da eh nix“ kann ich schon gar nicht mehr hören. Woher weiß ich das? Was is wenn er doch dieses Mal was anstellt?
    Was ich auch festgestellt hab ist, dass Hunde auf Stirnlampfen etwas „allergisch“ reagieren und dann öfters Laute von sich geben. Da versuch ich schon das Licht entweder abzudrehen, zu mindern oder weg von ihnen zu halten. Aber ich würde mir wünsche mehr Leute würden so mit ihren Hunden umgehen wie du es hier beschrieben hast.

    • 21. Februar 2016    

      Es wird leider immer Ausreißer geben fürchte ich.

      Der tut nix, höre ich auch oft. Das kann man nur kein Hundehalter wirklich behaupten, ich selber wäre mir da auch nur bei unserem Rüden relativ sicher. Bonni wird definitiv beißen wenn sie sich oder mich bedroht sieht.

  6. 24. Februar 2016    

    Super geschrieben: zum Punkt „fremden Hund streicheln“ kann ich leider noch einen drauf setzen: wir haben ja so eine niedliche kleine französische Bulldogge. In der Stadt bekommt er einen Luftballon, den er immer stolz vor sich her trägt, als Beschäftigung. Er findet das toll, die anderen Passanten auch. So weit, so gut. Nur letztens meinte eine ältere Dame, die sogar aus einer Bevölkerungsgruppe stammte, die ich eher so kenne, dass sie panische Angst vor „dem schwarzen Hund“ haben, nach dem Ballon greifen zu müssen. Ich war so perplex, dass es ein paar Augenblicke brauchte, bis ich ihr meine Meinung geigen konnte. Wie kann man bitte einem fremden Hund ein Spielzeug (in dem Fall der Ballon) weg nehmen, beziehungsweise daran rumzerren wollen? Ich weiß, dass jeder unserem Hund alles (auch Futter) weg nehmen kann, ohne das dieser etwas tut, aber trotzdem. Bei einem anderen Hund hätte das übel ausgehen können. Und wer wäre dann schuld gewesen? Natürlich der Hundehalter, der seinen bösen Hund nicht im Griff hat. Bitte, bitte: geht nie direkt auf einen fremden Hund zu und fasst ihn an. Fragt den Halter. Und dann immer von vorne nähern, wo der Hund es sehen kann. Nicht in die Augen starren und auch nicht von oben starren oder gar anfassen. Dann kann schon vieles verhindert werden…

    Was das nicht-anleinen angeht: absolutes Unding. Hunde über 40cm Schulterhöhe müssen hier überall, außer auf ausgewiesenen Hundewiesen und dem Privatgrundstück angeleint werden. Unser hat keine 40cm und hört prima, trotzdem habe ich ihn meist an der Leine. An Straßen, etc. sowieso. Nur wo ich weithin gucken kann, wird er mal abgeleint, aber sofort wenn wir andere Hunde oder Kinder sehen angeleint. Sportler, etc interessieren ihn zum Glück null. Das heißt, die können vorbei laufen/fahren und er dreht kaum den Kopf. Noch was zur Leine: Flexileinen sind übel: mal abgesehen davon, dass nicht gut für den Hundehals, sieht man sie kaum und der Hund kann mit viel Leine prima andere einwickeln. Ich empfehle daher lieber kürzere dickere Leinen aus Leder oder Kunststoff. Letztere gibt es auch mit reflektierenden Elementen.

    • 24. Februar 2016    

      Hi Fredo,

      Flexi-Leinen scheiden bei meinen Hunden (27 kg und 50 kg) komplett aus. Wenn die im Ernstfall mal 4 oder 5 Meter beschleunigen können bevor sie in die Leine krachen, dann reißen die mir die Arme aus 🙂 Sieht man ja immer gerne bei Hunden unter 10 kg die Dinger, aber so kleine Hunde muss man ja scheinbar nicht erziehen, die kann man ja hinter sich her ziehen. Scheint den meisten zu genügen.

      Wer einen Hund seine Beute aka Spielzeug wegnimmt hat sie nicht mehr alle, oder eben keine Ahnung vom Verhalten dieser Tiere. Das mag bei dem Kaliber dass du an der Leine führst noch ungefährlich erscheinen (dass es das nicht ist brauche ich ja nicht zu erwähnen) aber bei meinen großen Hunden traut sich das zum Glück keiner. Bei knapp 80 kg Hund an den Leinen habe ich doch meistens eher meine Ruhe 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Orange-Mud-Ambassador Discount Code: EUDE20

Blogshirts von Trailrunnersdog.de

Blogshirts von Trailrunnersdog.de

3ky_trailrunnersdog on Instagram

Newsletter

Spendet für die #cleanyourtrails Aktion!

Archive

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Scrollen = akzeptieren Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen