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angetestet – Orange Mud Hydraquiver Vest Pack 1

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Auch wenn der Name es vermuten lässt, ist das Vest Pack 1 nicht der Vorgänger des Vest Pack 2. Die Nummerierung bezieht sich auf die Anzahl der Flaschen die diese Packs halten.
Somit ist das Vest Pack 1 dass ich heute vorstellen möchte faktisch eine Erweiterung bzw. lediglich eine Variante des Vest Pack 2 inklusive ein paar verbesserten Materialien und Features. Josh ist ständig dabei seine Produkte zu verbessern und anzupassen. Es vergeht im Grunde keine Woche in der er keine Bilder von Prototypen oder Verbesserungen in der Orange Mud Ambassador Gruppe postet. Stillstand kennt der Typ nicht.

Da sich grundlegend nur ein paar Dinge geändert haben im Gegensatz zum Vest Pack 2 geändert haben werde ich diese Änderungen heute gegen überstellen.Ihr solltet also eventuell vorher den Produkttest zum Vest Pack 2 lesen.

Hardfacts:

 Vest Pack 2Vest Pack 1Hydraquiver DBHydraquiver SB
Gewicht ohne Flaschen264 g230 g366 g204 g
Gewicht mit Flaschen (leer)416 g300 g512 g282 g
Flüssigkeitsvolumen1,48 Liter0,74 Liter1,48 Liter0,74 Liter
Brusttaschen2200
Schultertaschen2222
zusätzlicher Stauraumerweiterbar durch separat erhältlichen Accessoire bag

elastischer Gummizug zum verstauen von Zusatzbekleidung zwischen den beiden Flaschen
durchgehende Tasche auf dem Rücken mit zwei Öffnungen
elastischer Gummizug zum verstauen von Zusatzbekleidung zwischen den beiden Flaschen
Zipperfach an der Rückseite
Preis149.95 $119.95 $109.95 $84.95 $
Link zum ProdukttestProdukttest Vest Pack 2Produkttest Hydraquiver DB

Testdauer bzw. Kilometer: 6 Läufe / 100 km / 11 Stunden

Man kann anhand der Tabelle schön erkennen, dass die Vest Packs trotz mehr Stauraum deutlich leichter geworden sind im Gegensatz zu der Hydraquiver Konstruktion. Orange Mud hat hier also deutlich was getan in Sachen „Materialforschung“.

First Look

Im großen und Ganzen unterscheiden sich Vest Pack 1 und Vest Pack 2 lediglich durch die Anzahl der Flaschen. Was aber direkt auffällt ist die Tatsache, dass Orange Mud hier noch mehr auf Leichtgewicht wert gelegt hat und die zusätzliche Freifläche durch die „fehlende“ Flasche Platz für eine Stretchtasche geschaffen hat.

Passform und Tragekomfort

Ich war ja bereits vom Vest Pack 2 und dessen Stabilität begeistert da es sehr fest auf den Schulterblättern sitzt und dort nahezu gar nicht hin und her wackelt. Klar, ein wenig Bewegung war immer im System denn ganz vermeiden lässt sich das nun mal nicht. Die Passform beim VP 1 ist identisch mit der des VP2 mit dem Unterschied dass das ganze System eben noch mal spürbar leichter geworden ist.

Handling

Auch das Handling ist identisch denn auch hier gilt, wer sich am Hinterkopf kratzen kann, der bekommt die Flasche auch aus dem Köcher und eben auch wieder hinein. Durch die zentrale Platzierung der Flasche und die gerade Ausrichtung des Köchers unterscheidet sich der Handgriff nur minimal.

Die Kordelstopper der beiden Verschlusskordeln an den Brusttaschen sind jetzt nicht mehr an den selben vernäht. So hat man ein wenig mehr Freiheit was das Öffnen der Taschen angeht. Die Öffnungen der Schultertaschen sind jetzt auch ein klein wenig weiter, sind aber mittels der Verschlusslasche weiterhin sicher zu verschließen.

Stauraum

Sowohl die Brust- als auch die Schultertaschen sind vom Volumen her identisch mit denen des VP2. Was aber ganz klar fehlt ist die Kordel zum Befestigen weiterer Ausrüstung. Bei mir war dort immer die Regenjacke befestigt.

Der Stauraum auf dem Rücken, links und rechts neben der Flasche eignet sich für Dinge die man während dem Tragen nicht dringend benötigt. Die Taschen sind nicht direkt zugänglich ohne das VP1 abzusetzen. Eventuelle Poles oder Selfiesticks bekommt man mit etwas Übung rein und raus. Bei mir findet in den Taschen die Rettungsdecke, Taschentücher und ggf. Blasenpflaster ihren Platz. Durch die engen Öffnungen und der Tatsache dass hier leider als Nahtmaterial nicht elastisches Garn zum Einsatz kommt ist man hier etwas eingeschränkt in der Verwendung. Dieser kleine Schönheitsfehler wurde allerdings durch uns Ambassadors angesprochen.

Flaschen

Hier ist man recht flexibel was das Volumen angeht. Die mitgelieferte 25 oz (740 ml) Flasche kann ohne Probleme durch jede andere Trinkflasche ausgetauscht werden.

Praxistest

Seitdem ich das Vest Pack 1 vom Zoll abgeholt habe, trage ich es bei jedem Lauf. Längster Lauf war der 4. Lauf der Winter 5 Trails in Overath mit knapp 25 km und 3,5 Stunden Dauer. Positiv ist mir aufgefallen, dass das VP1 nochmal deutlich stabiler auf dem Rücken sitzt als sein Pendant mit zwei Flaschen. Ansonsten bin ich auch weiterhin vom Konzept überzeugt.

Vor einiger Zeit hatte ich mein VP 2 an einen Bekannten weitergeben, zu dem Zeitpunkt (Sommer 2015) kam gerade das VP1 auf dem Markt. Hauptgrund hierfür waren die beiden Flaschen die mir nach einiger Zeit immer zu viel waren und mit nur einer Flasche im Köcher wollte ich nicht rumlaufen. Es hatte sich für mich herauskristallisiert dass immer wenn ich zwei Flaschen hätte brauchen können, ich gleichzeitig mehr Stauraum (für Pflichtausrüstung etc.) benötigt hatte als das VP2 mir bot.

Jetzt mit dem VP1 habe ich eine Möglichkeit gefunden leichter unterwegs zu sein als mit dem VP2 und dennoch ausreichend Flüssigkeit (Feste Nahrung sowieso) mitzuführen. Jetzt im Winter komme ich recht lange mit einer Flasche aus so dass es in der Regel genügt wenn alle 15 oder 20 km ein VP verfügbar ist. Im Sommer dann eben entsprechend kürzer oder ich ergänze des VP1 mit dem Handheld Hydration Pack.

 

 

Disclaimer: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Orange Mud und Trailrunnersdog – Weil 6 Beine einfach mehr Grip haben entstanden um euch mit den aktuellen Infos zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen. Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind auf meinem Mist gewachsen. Als Orange Mud Ambassador erhalte ich die Produkte stark ermäßigt was mich allerdings nicht im meiner Meinung zu den Produkten beeinflusst. Wäre ich nicht von ihnen überzeugt, dann wäre ich kein Markenbotschafter.

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4 Kommentare

  1. geordi2504 geordi2504
    29. Februar 2016    

    Hi,

    ich finde das Konzept genial. Aber der Preis ist schon etwas heftig. 120 $ für einen Flaschenhalter? Das S-LAB SENSE ULTRA SET von Salomon bekommt man für ~100 € Da hat man meiner Meinung nach mehr davon.

    • 29. Februar 2016    

      Man kann Orange Mud und Salomon nicht miteinander vergleichen. Salomon produziert extrem hohe Stückzahlen an die Orange Mud lange nicht ran kommt, das ist das Problem der kleineren Firmen. So wird es eben auch schwer günstiger zu produzieren als die großen, zudem produziert Orange Mud größtenteils in den USA bzw. in einem Radius von maximal 100 Meilen um den Firmensitz und nicht wie viele andere Hersteller in Fernost. Das ist dann eben auch wieder was was extrem am Preis bemerkbar ist.
      Da ist die Teile leider noch nicht im D-A-CH Raum gibt, sind die Versandkosten und Zölle etc. auch höher als wenn du Salomon oder Nathan etc. kaufst.
      Das ist ein riesen Problem, zugegeben.

      Qualitativ und vom Service und dem Draht zu den Kunden schlägt Orange Mud aber alle anderen großen Hersteller. Bei Orange Mud beantwortet Josh die Mails noch selber :)

      Wer es günstig mag und kein Risiko eingehen will, der kauft bei Salomon, UD, Raidlight und wie sie alle heißen.
      Ich bin ja schon froh dass ich dank dem Discountcode helfen kann die Nachzahlung der Mwst beim Zoll quasi zu egalisieren, so spart man sich noch mal 20%.
      Mir wäre es aber auch lieber wenn es einen Vertrieb hier in Deutschland gäbe und hab schon ein paar Mal daran gedacht das einfach selber zu machen :)

      • Jörg Mischke Jörg Mischke
        29. Februar 2016    

        Ich finde Deine Idee, mit dem DEU- Vertrieb anzufangen, sehr sympathisch;-).
        Im Ernst, ich bin mittlerweile sehr überzeugt vom Vest Pack 2. Mit nur einer Flasche trage ich es auch nicht, dann kommt halt nur die halbe Füllmenge rein. Ich komme mit den zwei Flaschen bei warmen Temperaturen ca. 30km weit- der Vorteil ist dann, dass Flaschen leichter als eine Trinkblase wieder zu befüllen sind. Gut wäre in der Tat noch ein wenig Stauraum. Aber die Möglichkeit gibt es ja.

        • 1. März 2016    

          Ja das wäre schon was :) Mal abwarten.

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