#koelnpfad171 – Woche 3

Koelnpfad Finisher Buckle

#koelnpfad171 – Woche 3

Ich habe mich entschieden meine Einheiten nicht mehr nach Kilometern sondern nach Zeit zu planen. Wie oft kam es bisher vor dass ich auf die Frage meiner Frau wie lange ich unterwegs sein würde ein leises 3-5 Stunden genuschelt habe weil ich einfach nicht wusste wie lange ich diesmal für die anvisierte Strecke brauchen würde. Wie oft war ich dann beinahe schon gekränkt wenn meine Frau übermäßig viel Puffer auf meine eh schon großzügige Zeitangabe drauf gerechnet hatte?

So werde ich versuchen unter der Woche 4-5 Stunden zu laufen und dann an den Wochenenden noch einen bzw. in den Peakwochen zwei lange Läufe drauf zu packen. In den Phasen in denen ich nicht ganztägig beim Kunden bin dürfte ich die Zeiten unter der Woche ohne große Probleme auf bis zu 6 Stunden erhöhen können. Das wird sich aber zeigen wenn es soweit ist. Die Läufe am Wochenende werden wohl die 3 Stunden pro Lauf nicht überschreiten, zumindest als reguläre Radwegtrainingseinheiten. Die Vorbereitungswettkämpfe und langen Runden auf dem Traumpfaden dürften dann allerdings etwas länger werden.


Die Läufe

16.01.2016

Distanz: Null

Es gibt solche Tage an denen man quasi schon zur Tür raus ist und dann dennoch nicht laufen gehen kann. So ein Tag war der Samstag für mich. Die Kleinste hat im Moment (und eigentlich auch schon ein paar Wochen) so ihre Problem mit dem Schlafen und braucht dazu mehr oder weniger immer jemanden neben sich. Ich stand also an der Haustüre als ich mich entschied den eigentlich sportfreien Tag auch so einen werden zu lassen. In aller Regel springt meine Frau dann zwar ein (nein, richtiger wäre dass sie den Hauptteil der Arbeit mit den Kindern hat) aber auch Sie hat ihre Belastungsgrenzen und da sie abends noch arbeiten musste, war mein Lauftraining eben gestrichen.


17.01.2016

Distanz: 30 km

Zeit: ziemlich genau 3 Stunden

Earlybird nennt man das wohl was ich an dem Tag versucht habe. Zombie run würde es auch ganz gut umschreiben. Ich bin einfach kein Morgenläufer, soviel steht fest. Dass man das trainieren kann aber leider auch.

Gestartet bin ich mehr oder weniger gut gelaunt um kurz vor halb neun auf dem Radweg. Kalt war es und geschneit hatte es auch in der Nacht. Ich mag Schnee. Gerne auch viel davon, was ich aber nicht mag und schon vorausgeahnt hatte war der kalte Wind der auf dem Radweg wehte. Der Maifeld Radweg ist eine alte Bahntrasse die wie oft üblich etwas erhöht durch das eh schon flache Maifeld führt. Von Bäumen gesäumt ist man teilweise recht gut vor dem Wind geschützt, allerdings sind die Baumreihen bei Weitem nicht vollständig. Durch Schneegestöber ging es also mal wieder Richtung Polch, 90 Minuten in die eine Richtung um dann kehrt zu machen und den Heimweg anzutreten. Meine linke Wade zickte etwas und nahm sich viel Zeit um warm und geschmeidig zu werden. Bei km 10 hatte sie es dann endlich geschafft. Eine Langstreckenläuferwade eben.

Erschwerend zur frühen Uhrzeit kam auch noch dazu dass ich bis km 15 nüchtern unterwegs war. Morgens gab es lediglich einen Kaffee mit einem Klecks Butter, bullet proof schimpft sich das dann. Ohne Kokosöl / -fett da wir das nicht im Haus hatten. Leichter wurde es dadurch aber nicht. Die ersten Kilometer fühlten sich sehr träge an und der Pace Schnitt spricht Bände.

Da die Einheit extrem schwer war werde ich auch in Zukunft meine langen Läufe so nüchtern wie möglich laufen und die Dauer bis zum ersten Gel langsam steigern. 90 Minuten haben schon mal so halbwegs funktioniert.

18.01.2016

Katrin hat aktuell ihren 12 Wochen Freeletics Versuch beendet und natürlich darüber gebloggt. Dieser Post hat mich dann gestern dazu bewogen mal etwas „neues“ auszuprobieren. Ok neu ist das nicht für mich denn ich hatte schon mal eine oder zwei Phasen in denen ich verstärkt Krafttraining in meine Trainingsroutine eingebaut habe.

So habe ich dann gestern also die 60 Minuten Dauerlauf gegen 45 Minuten Kraft- und Stabiübungen ersetzt. Für die Krafteinheiten habe ich dann hauptsächlich die Tube eingesetzt. Dazu hatte ich mir dann ein Video auf Youtube gesucht und „nach geturnt“.

Keine Ahnung wer der Kerl ist, aber der sieht zumindest mal so aus als hätte er ein wenig Ahnung vom Krafttraining. Also verglichen mit mir jetzt. Interessant wie schwer doch so ein Gummiband nachher werden kann.

Zu Ende konnte ich die Übungen allerdings leider nicht machen. Mein Problem mit Sport daheim ist dass ich mich zu schnell ablenken lasse und als die Kleinste mal wieder mit Mama diskutieren musste ob sie schlafen will oder nicht war es bei mir vorbei mir Konzentration.

Es könnte also sein (und das sag ich deshalb so weil ich mich zu gut kenne mittlerweile) dass ich zukünftig mehr Alternativsport machen werden. Mit dem zusätzlichen Montag könnte ich auf 3 Einheiten in der Woche kommen, wobei Mittwochs auf Grund des Kindertages unsicher ist und ggf. nur Zeit für ein wirklich kurzes Workout bleibt.


19.01.2016

Distanz: 17,5 km

Zeit: 1:26:53

Ein guter Lauf. Vergleichen mit den letzten 90 Minütern der schnellste. Man könnte meinen da kommt so etwas wie eine Form. Von der Belastung her mit dem Lauf am 07.01. zu vergleichen, aber eben 10 Sekunden pro Km schneller. Ich weiß, den Kölnpfad überstehe ich nicht dadurch dass ich schnell laufe. Wer aber länger schnell laufen kann, der kann deutlich langsamer dann in der Regel eben auch deutlich länger laufen.

Mit dabei hatte ich meinen Pacemaker Bonni, das spielte auch eine wichtige Rolle bei dem Lauf denn sie hilft mir durch einen leichten aber permanenten Zug an der Leine das eine oder andere Mal eben doch nicht langsamer zu werden. Dafür muss man halt immer mal wieder mit „Hundepausen“ rechnen und danach wieder entsprechend beschleunigen.


20.01.2016

Regulärer Pausenmittwoch


21.01.2016

Distanz: 11 km

Zeit: 61 Minuten

Knapp überzogen 🙂 Diesmal nicht auf dem Radweg sondern mit ein wenig rauf und runter, meine 08/15 Strecke eben. Ganz gemütlich mit Bonni bei klarem Himmel und hellem Mond. Die schöne Seite des Winters.


22.01.2016

Distanz: 16 km

Zeit: 1:30:12

Radweg. Bei Tag. Kein so guter Lauf dank Magengrummeln, interessant wie sich die Tagesform doch ändern kann. Deutlich langsamer (13 Sekunden pro Km) als am Vortag dafür aber der Puls um 5% höher 🙂 Passiert und ist im Grunde dennoch kein ganz so schlechter Lauf, wenn man mal vom Puls absieht. Am Dienstag war ich auf der selben Strecke bei selbem Puls 40! Sekunden schneller pro Kilometer. Das nenne ich mal eine Schwankung.


 

Wochenabschluss

Damit endet die 3 Woche mit 4 Einheiten und 75 km oder eben 6:53h in Laufschuhen. Durch die Streichung der Montagseinheit fehlen mir 60 Minuten Lauftraining, gefällt mir grundsätzlich nicht. Mit meiner Laufleistung (so grundsätzlich) im Januar bin ich allerdings zufrieden den mit 233 km in 14 Einheiten liegt der Schnitt pro Einheit bei knapp unter 17 km und die Prognose lautet 330 km. Mal schauen wie es mir dann Ende Januar in Rodgau so ergeht, denn getapert wird vorher nicht.

Schön an dieser Woche war die teilweise Leichtigkeit mit der ich laufen konnte, also 2 von  4 Mal. am 25.01. geht es nach München auf die ISPO, da bin ich mal gespannt der Bloggerkollegen ich da treffen werde und was es da alles zu sehen gibt. Sicher ist jetzt schon dass ich mir da Testmaterial der Firma Toesox abholen werde, das konnte ich per EMail bereits klären. Die haben ein paar interessante Sockenvarianten im Angebot.

 

 

Was bisher geschah…#koelnpfad171

3 Kommentare

  1. 23. Januar 2016    

    Ich glaube in Deiner Situation ist die Planung nach Zeit wirklich gut. Vor allem wenn man unterschiedliche Traininigseinheiten vergleichen will UND die Zeit knapp ist. Wegen der Fahrradfahrererei mache ich das auch schon länger so. So ist eine 10h Woche manchmal easy (Rad) oder schwer (nur laufen).

    • 23. Januar 2016    

      Zeit ist immer knapp bei mir, ich hätte wohl die perfekt Ausrede überhaupt nicht laufen zu gehen 🙂 Mal schauen wie es weiter läuft, aktuell entfällt bei mir da das Radfahren mangels passender Bekleidung bei den Temperaturen.

  2. 24. Januar 2016    

    Ich trainiere schon immer nach Zeit, Kilometerziele verfolge ich dann im Rahmen der Zeitvorgaben. Zeit und Erschöpfung ist besser vergleichbar als KM und Erschöpfung. Gestern bin ich 3:30h gefahren und nur etwas über 50km, die Erschöpfung war größer als heute bei 1:24h und knapp 30km mit Anhänger. Heute war windstill und die Strecke Asphalt.Anhand der KM Vergleiche könnte man falsche Rückschüsse ziehen. Also, alles richtig gemacht!

    Viele Grüße
    Daniel

  3. […] hat sein Training verändert und trainiert nun nach Zeit und nicht nach Strecke. Da bin ich dem Sascha schon ein paar Jährchen voraus […]

No Pings Yet

  1. #trainingstagebuch Woche 12 (18.01-24.01) | Coffee & Chainrings on 1. Februar 2016 at 19:14

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