Kölnpfad Vorbereitung Woche 2 › Trailrunnersdog - Weil 6 Beine einfach mehr Grip haben

#koelnpfad171 – Woche 2

Koelnpfad Finisher Buckle

#koelnpfad171 – Woche 2

Ich stelle alle meine Läufe hier als Strava-Link zur Verfügung da Strava etwas „bunter“ ist als Runalyze. Nichtsdestotrotz ist Runalyze mein Tool Nr. 1 für die Trainingserfassung und Auswertung. Wer neben den bunten Bildern bei Strava ein paar Trainingsdaten sehen will, der kann gerne in meine öffentliche Trainingsliste schauen. So richtig spannend war auch diese Woche nicht, eher geprägt von Müdigkeit. Müdigkeit allerdings nicht wegen des Trainings, sondern weil ich einfach zu oft zu spät im Bett war. Ein unruhiges Kind hat seinen Beitrag ebenfalls dazu geleistet, denn auch wenn meine Frau meisten aufsteht in der Nacht weil ich früh raus muss werde ich eben auch davon wach. Damit werde ich aber leben müssen, wie so viele eben auch und ich bin froh dass meine Frau mir in der Hinsicht den Rücken weitestgehend freihält. Mal schauen wie lange sie das noch macht :)

In dieser Woche war außerdem Bergfest meines #veggie30 Versuchs, der ja eigentlich wenn man es genau nimmt 31 Tage hat. Ich werde Ende Januar noch ein paar Worte dazu schreiben, aber jetzt nach der Hälfte fehlt mir nicht wirklich etwas.

Die Läufe

10.01.2016

Distanz: 29,91 km / 1017 Hm

Zeit: 3:58:xx

Die erste 2 Burgen Tour im neuen Jahr, ich werde solche Läufe in Zukunft noch mehr genießen denn sie werden rar gesät sein im ersten Halbjahr. Zusammen mit Frank der sich an der #cleanyourtrails Aktion beteiligt hatte, bin ich heute mal wieder meine lange Burgen Strecke angegangen. Auch eine Art Streckencheck für den 20.03. an dem ja mein Geburtstagstrailrungedöns stattfinden wird. Da es ja leider irgendwie nur knapp 30 km waren, muss ich da noch irgendwo die fehlenden 5 km herbekommen. Marco der Soulrunner hat schon um mindestens 42,195 km gebeten… Lustigerweise fiele es mir leichter da noch irgendwo 12 km ran zubasteln als nur 5.

Als kleines Highlight, wenn man mal von der Strecke und der Tatsache absieht dass ich Begleitung hatte, sahen wir kurz vor / nach der Burg Eltz noch ein paar Schafe die auf dem Rückweg irgendwie auf der falschen Seite des Weidezauns rumstanden. Sie suchten als wir ankamen das Weite und liefen in den Wald, Bonni wäre am liebsten hinter her. Der Zaun sah übrigens aus als wäre er an mehreren Stellen von außen eingedrückt worden. Ich will hoffen dass der Rentner dem wir ein paar Kilometer weiter Bescheid gesagt haben, den Besitzer schnell informieren konnte und der wiederum seine Tiere ohne Verluste einsammeln konnte. Wer bitte reißt Zäune mitten im Wald nieder?


11.01.2016

Distanz: 16 km

Zeit: 1:30:03

Ich hatte meiner Frau die Wahl gelassen ob ich an dem Tag 90 oder nur 60 Minuten laufen gehe und hatte eigentlich darauf gehofft dass Sie sich für die kürzere Variante entscheidet. Pech gehabt :) So zog ich bei Sauwetter los auf den Radweg um dort mutterseelenalleine zu laufen. Regen und Wind von der Seite. Echtes Herbstwetter, mitten im Januar. Nach 45 Minuten war ich ein paar Hundert Meter vor der 8 km Marke und brachte es nicht fertig zu drehen, sondern lief das Stück noch weiter. Auch auf dem Rückweg versuchte ich den Puls bei 72% zu halten und es gelang mir auch recht gut, wenn man von kleinen Spitzen bis zu 75% absieht. Das misslang mir immer dann wenn ich zu sehr in Gedanken war, dann wurde ich meist schneller. Als ich dann auch noch darüber nachdachte die letzten 4 oder 5 km das Tempo bewusst anzuziehen wurde es immer schwerer wirklich langsam zu laufen. Die letzten 4 km bin ich dann wirklich um die 25 Sekunden schneller gelaufen was erstaunlich gut ging denn immerhin war ich am Tag davor knappe 4 Stunden laufend unterwegs.


12.01.2016

Distanz: 10,3 km

Zeit: 56:42

Ein seltsamer Lauf. Gestartet mit Sodbrennen und Hund an der Leine. Unzählige Hundepausen eingelegt weil Madame meinte überall anhalten zu müssen. Absolut nicht im Takt gelaufen und ab der Hälfte in etwa einen seltsamen Druck in der Magen-Darm-Gegend. Da habe ich wortwörtlich kneifen müssen um heil heim zu kommen, ist nicht so einfach einen Mittelweg zwischen So-schnell-wie-möglich-heim-kommen und unnötige-Erschütterungen-vermeiden zu finden. Auf die Uhr hatte ich mal nicht geschaut und bin rein nach Gefühl gelaufen. Das Ergebnis hat mich dann einigermaßen überrascht, als ich dann endlich daheim aus der Porzellanabteilung wieder raus war. 71% HFMax bei einem Schnitt von 5:30 min/km. Das würde, nur theoretisch natürlich eine Zielzeit von 4 Stunden und 35 Minuten in Rodgau bedeuten und wäre deutlich schneller als geplant. Da würde es mir reichen wenn ich bei um die 5 Stunden liegen würde, soll ja immerhin ein langsamer Trainingslauf werden.


13.01.2016

Pausentag, diesmal ohne jegliche sportliche Betätigung


14.01.2016

Mal wieder ein Training ausfallen lassen müssen wegen akuter Müdigkeit. Bis die Kinder an dem Tag endlich im Bett waren, war es kurz nach halb neun. Ich wäre also frühestens gegen 20:45 aber eher etwas später losgekommen so dass es mir dann im Endeffekt zu spät geworden wäre. Die Müdigkeit hat gesiegt, mal wieder. Ich hoffe dass das im Frühjahr / Sommer einfacher werden wird. Aktuell schadet es aber mit Sicherheit auch nicht wenn ich 4 anstatt 5 Einheiten die Woche laufend verbringe zumal hier eh nur ein 60 Minuten Lauf ausgefallen ist.


15.01.2016

Distanz: 12 km

Zeit: 58:40

Schnell mal 60 Minuten oder doch 90 Minuten laufen war heute die Frage. Entschieden habe ich mich für die 60 Minuten, dafür etwas flotter auf dem Radweg. Ganz Tempo weglassen schaffe ich nicht wirklich, das wird mir dann auf Dauer zu öde. Die 60 Minuten Läufe auf dem Radweg könnte ich mir zukünftig als eine Art Tempoeinheiten vorstellen.

Kalt wars, geschwitzt habe ich dennoch wie ein Schwein. Anfangs schoss der Puls bis auf 93% hoch, bei eigentlich nicht so hohem Tempo. Ich denke die Pulsuhr sponn da wohl etwas rum denn so fühlen sich 93% eigentlich nicht an, lag aber vielleicht auf an meinem gesteigerten Kaffeegenuss in den letzten Tagen.

Morgen, am Samstag wird der ausgefallene Lauf vom Donnerstag nachgeholt. Mal wieder 90-120 Minuten in Richtung Polch auf dem Radweg. Nicht spannend dafür aber zweckdienlich.


Wochenabschluss

Wieder knapp unter 70 km in der Woche, mehr geht unter der Woche aktuell nicht. Mein mittelfristiges Ziel sind 90-100 Wochenkilometer, in den Peakwochen vor der Entlastungswochen dann etwas mehr. Davon bin ich noch weit entfernt. Dazu müsste ich die Läufe unter der Woche auf 90 Minuten bzw. 15 km ausdehnen und dann an den Wochenenden entweder 40 oder 2*20 km laufen. Die Peakwochen sind dann noch etwas härter, die werde ich aber erst dann einstreuen wenn das Wetter besser ist, es abends länger hell bleibt. Im Frühling eben :) Ich würde eben zumindest 2 oder vielleicht 3 Mal an die 170 Wochenkilometer kommen, sagt man ja so dass man die Wettkampfdistanz auch mal auf die Woche verteilt laufen sollte. Wir werden sehen was das gibt.

Kleiner interessanter Nebeneffekt meiner Radweglauferei ist dass ich 2016 im Schnitt mehr als eine Minute schneller auf den Kilometer unterwegs bin wie 2015. Lediglich als ich mich 2012 auf meinen ersten Halbmarathon vorbereitet habe war ich noch ein paar Sekunden schneller im Jahresmittel. Stand heute, also Freitag der 15.01. steht mein Jahreskilometerzähler auf 159 km. Ich bin mal gespannt was mein Körper im Laufe der Vorbereitung zu den vielen Kilometern sagen wird.

Meine Anmeldung für den 50er in Rodgau ist raus und bestätigt, so wie es jetzt aussieht werde ich auch starten und einfach mal loslaufen. Wer mich erkennt, darf mich gerne ansprechen. Ich werde langsam genug unterwegs sein so dass ich mich auch unterhalten kann :)

 

Was bisher geschah…#koelnpfad171

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2 Kommentare

  1. 16. Januar 2016    

    Was wären wir nur ohne die starke Kraft im Hintergrund. Wie in deinem Fall ist es meine Frau die mir immer wieder Freiräume lässt das Hobby ausleben zu können. Ich wünsche dir weiterhin viel Spaß bei deinen Läufen. :)

    • 16. Januar 2016    

      Ja ja, die Frauen :) Bisher habe ich da echt noch Glück mit ihr, wobei wir aber ganz klar die Regelung haben dass sie mir Bescheid sagen soll wenn es zuviel wird. Ich selber merke das ja meist eh nicht selber.

      Noch macht das Training so halbwegs Spaß, das Wetter ist halt alles andere als einladend im Moment. Wenn es dann mal länger hell ist uns ein wenig wärmer wird sieht das schon anders aus.

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  1. #koelnpfad171 – Woche 5 › Trailrunnersdog - Weil 6 Beine einfach mehr Grip haben on 12. Februar 2016 at 21:08

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