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#koelnpfad171 – Woche 0



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#koelnpfad171 – Woche 0

Ich werde zukünftig versuchen wöchentlich mein Training rund um den Kölnpfad zu dokumentieren und beginne heute mit Woche 0 welche pünktlich zum Jahreswechsel endet, der Form wegen. Sieht einfach schöner aus finde ich, zudem kommt im neuen Jahr noch eine kleine Herausforderung hinzu, dazu dann aber hier mehr .

Der Kölnpfad startet am 09.07.2016 um 00:00, also in ziemlich genau 27 Wochen. Ich werde zukünftig jeden Samstag eine kleine Zusammenfassung der vorgehende Woche posten und über mein Training berichten.

Wer nicht weiß was der Kölnpfad ist der möge bitte hier und hier nachlesen. Die offizielle Beschreibung des 171 km langen Wanderweges rund um Köln gibt es hier.

Den Start des Trainings datiere ich auf den 27.12.2015, das ist der Tag an dem ich damit begann auf für mich mittlerweile ziemlich ungewohnten Untergrund zu trainieren. Zu Beginn meiner „Laufkarriere“ war dies mein „Revier“ weil es dort so schön flach war und die Kilometer ausgeschildert sind. Die Rede ist vom Maifeld Radweg.

Dieser Radweg verläuft zwischen Ochtendung, über Polch nach Münstermaifeld. Es gibt wohl noch einen Arm nach Mayen, den bin ich bisher aber nicht gelaufen. Einmal Meester (wie die Einheimischen Münstermaifeld nennen) bis Ochtendung und zurück ergeben knapp 40 km. Hier bin ich auch meinen ersten Ultramarathon im Training gelaufen, das war am 11.02.2013, kurz nachdem meine Mutter verstorben war. Sie hatte damals immer herum erzählt ich würde Marathon laufen, was ich bis zu diesem Zeitpunkt aber nicht tat. Ihr kennt das bestimmt, für Nichtläufer laufen alle Läufer irgendwie Marathon.


Die Läufe

27.12.2015

Distanz: 21,98 km

Zeit: lausige gemütliche 2:03:18

Da ich Urlaub habe konnte ich bei Tageslicht laufen, sehr zu meiner Freude. Blöderweise dachten sich das wohl auch einige, nein viele andere Menschen. Slalom war angesagt. Trotz recht hohem Puls lief es ganz gut auf dem Radweg.


28.12.2015

Distanz: 26 km

Zeit: 2:33:42

Ich liebe lange Doppeldeckereinheiten, ehrlich. Keine andere Einheit kann finde ich die Belastungen die einen nach der Marathondistanz erwarten so gut simulieren. Für eine ernst zunehmende Einheit waren beide Läufe aber noch zu kurz. Ein erster Vorgeschmack sollte es sein, mehr nicht. Spät losgekommen an dem Tag und die Stirnlampe eingepackt, wird ja noch immer früh dunkel. Bis es soweit war nutzten einige „Jogger“ und „Walker“ das Licht um sich auf dem Radweg breit zu machen. Daran werde ich mich wohl gewöhnen müssen, irgendwie.

Passend dazu mein Tweet danach.

Gegen Ende des Laufes taten mir ganz schön die Knochen weh, wie man so schön sagt. Es waren um genau zu sein allerdings eher die dicken großen Oberschenkelmuskeln die die Erschütterungen beim Laufen auf dem harten Untergrund nicht so prickelnd fanden.


 

29.12.2015

Distanz: lachhafte 5,22 km

Zeit: nicht ganz so lachhafte 27:34 min

Sehr spät weggekommen, Kinder-Einschlaf-Terror. Wir hatten zwei Besuchskinder und der Versuch 4 Kinder von 2 bis 8 Jahren in einem Zelt im Kinderzimmer schlafen zu lassen ging in die Hose. Schon beim Loslaufen gemerkt dass ich etwas vergessen habe. Hinweise was das gewesen sein könnte gibt es hier. Ist mir nämlich in Altenahr auch schon passiert. Also gekniffen und auf nicht mal halber Strecke kehrt gemacht. Meine Frau fragte mich ob ich heute besonders schnell gewesen sei. Geplant waren nämlich etwas über 10 km. Ich sagte ihr dass wenn ich mal nur so kurz für 10 km brauchen würde, ich meine Job kündigen und Profisläufer werden würde. Immerhin wäre ich dann schneller als der schnellste Österreicher.


30.12.2015

Distanz: 69,83 km

Zeit: 2:38:25

Ihr ahnt es, das war nicht zu Fuß sondern auf dem Rennrad. Das Wetter war einfach zu toll, zumindest wenn man aus dem Wohnzimmer geschaut hat. Draußen war es dann sch…kalt. Dafür gibt es ja aber Bekleidung und so fuhr ich mit 4 Schichten plus eine dünne Windstopperweste am Oberkörper los. Ich fror nicht 🙂 Da ich nicht in Lehmen sondern weiter „hinten“ in Moselkern an die Mosel runter fuhr bin ich irgendwie mit meinem Zeitplan durcheinander gekommen. Ich wollte 120 Minuten unterwegs sein, aber irgendwie waren es dann doch mehr. In Koblenz am Deutschen Eck war ich dennoch, das war nämlich mein Ziel für die Tour.

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erstaunlich viel los für so ein Wetter!


31.12.2015

Distanz: 17 km Trail mit lustigen 680 Höhenmetern

Zeit: unwichtig, war eh ein Gruppenlauf

Frank hatte zum Silvester Trail in den Westerwald geladen. Nach Daaden, wer gedient hat wird diesen Ort kennen und nicht unbedingt mögen. Dort auf dem Truppenübungsplatz herrscht im Grunde immer Mistwetter und es ist kalt. Immer.

So richtiges Sauwetter hatten wir heute nur die erste halbe Stunde, da schüttete es ganz ordentlich. Das hielt und allerdings nicht davon ab Spaß zu haben.

Das sah dann in etwas so aus…

Dieses Bild ist rotzefrech von Jörg Bremicker geklaut.

Dieses Bild ist rotzefrech von Jörg Bremicker geklaut.

Allerdings fehlen hier noch 6 Pfoten, Jabber treibt sich da grade irgendwo rum und Jörg macht das Foto. So liefen wir also, geführt von Frank durch die Wäller Pampa. Ein ausgezeichnetes Trailrevier.

Ganz nebenbei sammelten wir auch noch etwas Müll, #cleanyourtrails geht immer und überall. Zu allem Überfluss hat es mich dann auch noch auf die Nase gelegt, in einer rutschigen Kurve auf einem feinen Singletrail habe ich dann wohl eine Wurzel übersehen. Kurz zuvor habe ich noch herzlich über Jörg gelacht, der hat sich nämlich auch lang gemacht. Kommt davon. Kleine Sünden und so…

#cleanyourtrails_daadetal (600 x 338)

WP_20151231_11_28_25_Pro (600 x 338)

Jörg und die Flasche.

 

Rückblick auf 2015

Dank meiner Radfahrerei bin ich auch 2015 an meinem Ziel von 2500 gelaufenen Kilometern gescheitert. Es sind „nur“ 2397 km geworden, die eine oder andere längere Radfahrt hätte ich mir also sparen sollen dann hätte es auch geklappt. Aber hey, total egal. 2016 werde ich wohl genug Kilometer schrubben. Nicht lachen, Gymnastik war keine echte Gymnastik. Ich glaube das hatte ich gewählt für mein Dehnprogram oder so, wie man sieht war das eher eine Seltenheit. Das soll es jetzt dann aber auch schon in Sachen Rückblick für das Jahr 2015 gewesen sein. Ihr könnte ja gerne hier nachlesen wie es mir ergangen ist.

Auszug aus Runalyze

Auszug aus Runalyze


01.01.2016

Distanz: 21,20 km

Zeit: 1:53:48

Relativ lockerer Halbmarathon, ihr ahnt es. Auf dem Radweg. Mit mir waren dort heute unzählige Neujahrsjogger. Nach guten 4 km hatte ich einen Läufer gefunden an den ich mich dann dranhängen konnte um nicht zu schnell zu werden. Schade war dass er dann nach 2 km abbog und ich wieder alleine unterwegs war. Insgesamt nur 2 km mit über 6 min/km, den Rest relativ deutlich darunter ergibt einen Schnitt von 5:22 min/km. Dürfte nahe an meiner PB für die Halbmarathondistanz gewesen sein, aber wer weiß das schon so genau. Ich jedenfalls nicht. Puls lag bei 76% von HFmax, um mal ein paar Zahlen zur Auswertung genannt zu haben. Mein Ziel für die Ultralauferei war es immer auch nach 40 oder 50 km noch unter einem 6er Schnitt laufen zu können. Im Flachen versteht sich. Mal schauen wie sich das jetzt entwickelt. Spannend wird es ja eh erst ab 40 km.

Somit schließe ich die Woche 0 der #Koelnpfad171 Vorbereitung mit 91 gelaufenen und 70 gefahrenen Kilometern.

Nicht vergessen, bis zum 03.01.2016 läuft noch das Januar Gewinnspiel der #cleanyourtrailsaktion!

Was bisher geschah…#koelnpfad171





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6 Antworten to “#koelnpfad171 – Woche 0

  • Moin,
    sehr coole Zusammenfassung. So etwas gefällt mir sehr gut, da habe ich Spaß dran.
    Das mit den Einschlaf-Terror kenne ich sehr gut.
    Weiter so

    🙂

    • Sascha

      Hi Marco,

      in der Sache sind wohl die meisten Kinder gleich 🙂

      Freut mich wenn ich dann in dir einen regelmäßigen Leser gefunden habe, ich revanchiere mich bei deinem 100 Marathon Projekt. Das finde ich nämlich wiederum spannend 🙂

  • Hi Sascha,
    selbst bin ich kein Läufer … weißt du doch, deine Berichte lese ich dennoch sehr gern!
    Später, als Rentner :-), musst du unbedingt ein Buch rausbringen!

    • Sascha

      Hi Alexej,

      bis dahin dauert es ja leider nicht etwas… Wenn ich dann neben dem Laufen noch Zeit habe kann ich da ja nochmal drüber nachdenken 🙂

      • Das war kein Spaß!
        Sagenhafte Bilder, kurzgehaltener, dennoch spannender Text mit leichter Intrige: Was passiert weiter?
        Also, du hast definitiv eine Chance nicht als SysAdmin zu Rente gehen 🙂

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