angetestet – Under Pressure Sox RunAttack



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angetestet – Under Pressure Sox RunAttack

Heute gibt es mal wieder einen Sockentestbericht, Kompressionssocken und genau zu sein. In der Vergangenheit habe ich sowohl CEPs als auch Tubes von Compressport getragen und war von der Kompression jedesmal angetan. Natürlich haben mich die Teile weder schneller noch besser gemacht, sie waren einfach angenehm zu tragen.

Durch meine Mitgliedschaft in einer, nein in DER Facebookgruppe für Laufblogger kam ich in den Genuss die RunAttack von Under Pressure Sox testen zu dürfen. Einer der Mitglieder suchte stellvertretend für Nils Stelter von Under Pressure Sox Sockentester. Da ich immer gerne neue Produkte teste habe ich laut „hier“ geschrien.

Ein paar Tage später landete dann also ein Paar RunAttack in meinem Briefkasten. Sogar meinem Farbwunsch „Nur nicht pink!“ wurde entsprochen 🙂 Mit dabei war ein kurzes Anschreiben mit dem Hinweis dass ich die Socken vor dem ersten Gebrauch bitte waschen und somit das Material quasi vorbereiten solle.

Produktbeschreibung:

Lässt Dich noch im Endspurt attackieren

Die Running Variante von under pressure …sorgt für optimierte Unterstützung und Leistung beim Laufen, Trailrunning, Triathlon, Fußball und vielem mehr. Das spezielle Sohlendesign sorgt für eine verbesserte Belüftung und bietet zugleich perfekte Polsterungseigenschaften. Zusätzlich ist der Knöchel- und Rissbereich mit dieser Technologie ausgestattet, damit auch bei längeren Einheiten der Fuß gegen Belastungen geschützt ist.

Der RUNATTACK bringt durch seine wirksame Kompression (18-21mmHg) noch mehr Effekt und ist durch die dünne, engmaschigere Konstruktion auch für Sommertemperaturen ideal.

Under pressure beschreibt den RunAttack als vielseitiges Produkt dass für eine Vielzahl an Sportarten passen soll. Kann ich mir bei allen (Lauf)Sportarten auch gut vorstellen, man sieht ja zum Beispiel auch im Fußball immer wieder Spieler mit Kompressionsbekleidung.

runattack-petrol

Zusammen mit den Socken flatterte dann auch eine kurze Anleitung wie man die Dinger an den Fuß bekommt. Jeder der schon mal Kompressionssocken an hatte weiß dass es für einen reibungslosen Ablauf etwas Übung braucht.

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Die Anleitung ist klar bebildert und ausführlich geschrieben, anfängliche Schweißbildung verhindert sie allerdings bei Anfänger wahrscheinlich nicht.

Technische Daten

  • Kompressionsklasse:
    • 18-21 mmHg
    • gradierter Druckverlauf (elektronisch geprüft)
  • Materialzusammensetzung:
    • 85% Polyamid, 15% Elastan
  • Einsatzmöglichkeiten:

technische daten runattack

Preis: 28,50€

Passform

Die RunAttack sitzen, welch Wunder straff an der Wade. Bei Schuhgröße 44 passen die Socken in Größe 43-46 ziemlich gut, einzig an Fuß selber ist etwas weniger Kompression als bei den von mir getragenen CEPs, das ist aber keinesfalls ein Nachteil denn auch im Zehenbereich ist die Passform sehr gut. Toppen könnte man das wohl nur noch als Zehensocken Variante. Es sind auch keine Nähte oder sonstige kritischen Stellen an Material vorhanden die den Laufspaß trüben könnten.

Einmal angezogen spürt man sehr angenehm die relativ leichte Kompression. Ob mich das jetzt schneller und leistungsstärker macht weiß ich nicht. Der große Vorteil von Kompressionssocken im Allgemeinen für mich ist allerdings dass meine Waden gut gehalten werden und sich somit die Muskelvibrationen stark reduzieren. Diese Aufgabe erfüllen die RunAttack vorbildlich denn auch nach 2 oder 3 Stunden fühlten sich meine Waden tatsächlich deutlich frischer an als ohne Kompression.

Design

Auch hier kann man nicht meckern, der Wadenbereich ist recht schlicht gehalten, lediglich der „under pressure“ Schriftzug und das Logo sind dort angebracht. Der Fußbereich ist auffällig mit Polster- und Belüftungselementen überzogen, im Grunde unterscheidet sich der RunAttack hier nicht von den Mitbewerbern. Was will man aber an Socken schon großartig designen? Positiv fiel mir auf dass der RunAttack in der Farbe Petrol 1a zu meinen Straßenlaufschuhen passt 🙂

Praxistest und Fazit

Getragen habe ich die RunAttack jetzt bisher knapp 100 km, sowohl auf der Straße oder Trail. Zu meckern gibt es absolut nichts, keine Druckstellen oder Blasen. Nichts. Einmal angezogen vergisst man die RunAttack recht schnell und bemerkt den zusätzlichen Stoff überhaupt nicht mehr, abgesehen vom Halt den der Stoff bietet. Die empfohlene Einsatztemperatur liegt bei etwas unter 0° bis ca. 25°, somit sind die Socken mehr oder weniger ganzjährig zu tragen. Ich würde sie lediglich bei Temperaturen stark unter Null in Verbindung mit Wind wohl nicht tragen wollen. Solche Bedingungen hatten wir aber in den letzten Jahren sehr selten.

Durch den guten Halt den die RunAttack der Wade bieten sind auch schnelle und raue Trails gut und vorallem angenehm laufbar. Während der Testphase habe ich die RunAttack zum Teil mehrfach ohne sie zu waschen getragen und konnte weder (außergewöhnliche) Geruchsbildung noch Formverlust (der Socke) beobachten, was einen weiteren Vorteil für mich (und meine Frau) darstellt.

Dass die Socken auch noch „made in Germany“ sind ist ein tolles Details das mich sehr gefreut hat. Man unterstützt also mit dem Kauf der Under Pressure Produkte auch noch den heimischen Arbeitsmarkt.

Es gibt also eine klare Kaufempfehlung an alle die vor dem Kauf von Kompressionssocken stehen. Erwartet aber keine Wunder denn es gibt meiner Erfahrung nach kein Ausrüstungsstück dass es schafft einen ausgepowerten Läufer bei km 50 nochmal fit zu machen. Was die RunAttack aber durchaus schaffen können, ist euch die 49 km bis dahin angenehmer zu gestalten.

Danke an Dubro und Nils, ich habe die RunAttack sehr gerne getestet 🙂

Webauftritt:

http://under-pressure-sox.de/

Facebook:

https://www.facebook.com/UnderPressureSox/

 

Weitere Testberichte:

http://www.sebastianrennt.de/2015/07/24/im-test-under-pressure-competition-sox/

http://www.marsendurance.de/startseite/equipment-test/competition-von-under-pressure-sox/

 

 

Disclaimer: Dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Under Pressure und Trailrunnersdog – Weil 6 Beine einfach mehr Grip haben entstanden um euch mit den aktuellen Infos zu versorgen und interessante Produkte vorzustellen. Alle Eindrücke und Meinungen zu diesem Produkt sind auf meinem Mist gewachsen.





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


5 Antworten auf „angetestet – Under Pressure Sox RunAttack“

  1. Super Bericht.
    Ich lief bis jetzt in 0-8-15 Socken, also keine Sport- oder sogar Laufsocken. Ich habe auch nie Probleme z.B. mit den Blasen gehabt.
    Jetzt überlege ich schon, ob die richtigen Sport-Socken vorteilhaft sind. Insbesondere geht es mir um die Schweiss-Durchlässigkeit. Ich laufe in sehr warmen Gebieten (ich lebe in Dubai) und im Sommer schwitzt man sehr, sehr viel. Meine 0-8-15 Socken saugen sich selbstverständich voll – kein schönes Gefühl.
    Ich denke ich werde es einfach ausprobieren müssen.
    Schönen Gruß
    Darko

  2. Super Bericht und Danke fürs Verlinken. Ich bin immer noch angetan von meinen Socke und Tubes. Die RunAttack liegen hier leider noch ungenutzt im Schrank, aber das soll sich bald ändern. Du solltest mal O-Motion probieren. Die sind noch einmal ganz anders. Ich könnte mir vorstellen, dass die auf den Ultradistanzen noch etwas mehr Komfort bringen, weil sie wirklich sehr stark gepolstert sind (noch mehr als CEP).

    1. Danke, ein Lob aus der Feder des Bloggers der Sockenberichte schreibt die beinahe epische Ausmaße haben ist immer toll 🙂
      Ich muss mir O-Motion mal anschauen, da ich am liebsten mit Zehensocken laufe wären Tubes nicht verkehrt.

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