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Umweltschutz fängt vor der eigenen Haustür an – Nachlese



Geschätzte Lesezeit: 1 Minuten, 17 Sekunden



Heute ist also der 15.11, der Tag an dem meine kleine Umweltschutzaktion zu Ende gehen sollte und es gibt heute nichts Unwichtigeres angesichts des Terrors in den letzten Tagen.

Ich habe schon die letzten Tage überlegt ob ich die Aktion totschweigen soll da es quasi keine Reaktion gab. Nein falsch, Andy von bergundlauf.blogspot.co.at und Margitta von ultraistgut.wordpress.com haben reagiert und davon berichtet dass es bei Ihnen ähnlich aussieht, leider.

Ein paar Kommentare kamen auch über Facebook, meist ging es um die geforderten Mülleimer. Die seien unnötig und kontraproduktiv da sie so die Wanderer dazu verleiten würden ihren Müll im Wald zu lassen, Wildtiere sie plündern und die Leerungen zu teuer seien. Alles Argumente die nicht ganz falsch sind.

Den Beitrag „Umweltschutz fängt vor der eigenen Haustür an“ hatte ich im Übrigen auch auf der Facebookseite „Traumpfade Rhein-Mosel-Eifel“ geteilt, die Reaktion hierauf war nicht vorhanden. Kein Like, kein Teilen des Beitrages oder Kommentar darauf. Keine offizielle Reaktion! Das finde ich sogar noch enttäuschender.

müll

Einen „Müllsammelhelden“ kann ich euch heute hier also leider nicht präsentieren. Ich weiß nicht woran es lag dass dieser Beitrag kaum Anklang gefunden hat, ich hoffe aber mal dass es an der relativ geringen Reichweite dieses Blogs liegt und nicht an der Gleichgültigkeit der Läufer.

Was bleibt? Ich werde auch weiter regelmäßig in „meinem“ Wald Müll sammeln gehen und mich jedes Mal aufs Neue darüber aufregen. Von Zeit zu Zeit auch hier auf dem Blog, steter Tropfen höhlt den Stein und für unangenehme Themen wie den Umweltschutz braucht man Ausdauer. Als UItraläufer habe ich zum Glück reichlich davon.

 

In diesem Sinne, Umweltschutz geht uns alle an. Danke an die vielen stillen Helfer und Sammler da draußen, danke an die Touristen und Wanderer die ihren Müll wieder mit Heim nehmen und ihn dort entsorgen.





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2 Antworten to “Umweltschutz fängt vor der eigenen Haustür an – Nachlese

  • Hallo Sascha,

    das Gute an deinem Beitrag ist, dass man merkt „man ist nicht allein“. Regelmäßig füllt sich die Netztasche am Rucksack bis zum nächsten Wandererparkplatz an dem sich Mülleimer befinden. Ich frage dabei immer ernsthaft, was so schwer daran ist, den Abfall in eine Tüte zu packen und wieder mitzunehmen?
    Die Gel-Packungen gehen mir beim Radfahren richtig auf die nerven. Selbst die Pros dürfen die nur in bestimmten abschnitten abwerfen, damit sie eingesammelt werden. Im Hobbybereich ist es ein leichtes die einzurollen und unter das Hosenbein zu schieben. Der nächste Mülleimer kommt ein paar Kilometer weiter und weg ist es.
    Letztlich ist wohl einen Art von „Konsumverhalten“. Natur ist selbstverständlich und wird konsumiert. Im hier und jetzt. Von einem einzelnen Egoisten.
    Mit Respekt vor der Schöpfung der Natur, mit bewussten Umgang mit seiner Umwelt, mit Solidarität mit anderen Wanderen, Läufern, Radfahrern (die wollen auch „unberührte“ Natur!) hat das gar nichts zu tun.

    • Sascha

      Dann hatte ich ja zumindest einen Teilerfolg, wenn das jetzt noch dazu führt dass das Thema dann auch öfter zur Sprache kommt wäre das toll.

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