Monatsrückblick Oktober



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Das Jahr neigt sich dem Ende zu…. Es ist Herbst und ich komme nicht so recht in Tritt. Ich fühle mich aktuell weit von meinen Zielen entfernt, suche meine Form. Vermisse die Fähigkeit nahezu endlos laufen zu können.

 

Laufen

So begann ich den Rückblick auf den Monat September, genauso könnte ich auch diesen Rückblick beginnen.

Es hat sich nicht all zuviel getan seitdem. Ich hinke immer noch meinen Erwartungen und dem Plan hinterher. Mit 199 km im Oktober sehen die Zahlen eigentlich wieder gar nicht so schlecht aus, viele wäre froh über 200 km pro Monat. Ich könnte es grundsätzlich auch sein, habe ich doch im September die 2000 km Marke für das Jahr 2015 geknackt. 2000 km war mein Kilometerziel dass ich Anfang des Jahres für mich ausgerufen hatte. Das Erreichen des Ziels schon im September könnte man also als Erfolg werten. Was bleibt ist aber das seltsame Gefühl dass ich schon im September hatte, ich schaffe es aktuell nicht irgendeine Konstanz in mein Lauftraining zu bekommen. An die langen Läufe die für die Vorbereitung des  Laufes auf dem Kölnpfad über 171 km von Nöten wären ist im Moment nicht zu denken.

Hinzu kam jetzt im Oktober dass meine Achillessehnen etwas angepisst zu sein scheinen, immer wieder kribbeln sie nach längeren Einheiten und der Anlaufschmerz hält sich hartnäckig. Ein klares Zeichen dass ich das Laufen erstmal sein lassen sollte um dem Körper die Chance zu geben zu regenerieren.

Vor gut einer Woche habe ich mit meine Beitrag Umweltschutz fängt vor der eigene Haustür an dazu aufgerufen doch bitte die Trail und Wanderwege sauber zuhalten und mir davon Bilder zu schicken. Als kleine Umweltschutzaktion sozusagen. Mit nur etwas über 100 aufrufe auf dem Blog, aber bisher nahezu null Rückmeldung bin ich etwas enttäuscht wenn ich ehrlich bin. Bilder habe ich bisher noch keine bekommen.

Die Kommentare waren allerdings ausschließlich positiv, mal schauen was sich in der nächsten Woche noch so tut.

Im Oktober war ich dann auch noch mit den Hunsrückern auf dem Soonwaldsteig unterwegs. Eine schöne Tour und teilweise echt anspruchsvoll was die Pfade angeht.

Mein Beitrag zum Sanitäter-Finish beim Marathon in München kam wohl nicht so gut an, es gab zahlreiche Kommentare dazu die sich an meinen Zeitgrenzen störten. Nochmal hier als Klarstellung, die 2 bzw. 4 Stunden Grenze gilt nur für mich und für keinen anderen. Jeder der einen Lauf aus eigener Kraft beendet hat meinen Respekt, ich bezweifle eben nur dass es Sinn macht sich über mehr als die Hälfte eines Laufes zu quälen nur um mit einer miserablen Zeit ins Ziel zu kommen. Wobei „miserabel“ ja wieder Ansichts- und Zielsetzungssache ist.

Schon Anfang des Monats war ich mit vielen netten Menschen im Siebengebirge unterwegs und hatte jede Menge Spaß. Auch wenn ich dort nicht die zwei geplanten Runden gelaufen bin war der Tag dennoch keine Verschwendung. An dem Tag habe ich das erste Mal die Belastung des Lauftrainings durch eine Runde auf dem Rad verlängert. Es standen wieder Bergintervalle an der Burg Eltz an. Das ist definitiv etwas was ich regelmäßig machen werden, hier kann man sich auf kurzer Strecke mit relativ wenig Aufwand ordentlich abschießen.

Monatsrückblick Oktober - laufen

 SeptemberOktoberJahresschnitt
Gesamtdauer Laufen15:06:0025:11:4526:35:13
Gesamtdistanz Laufen144 km199 km213,59 km
Anzahl Läufe101218,2
Ø-Pace6:187:357:16
VDot45.544.447,65
TRIMP142820152342,2
Höhenmeter (hm/km)1851 (13)49535131(24)
Ø-Puls74% HFMax71% HFMax74% HFMax

Rad

Auf dem Rad ging es wieder etwas bergauf, ich konnte die Zahl der Ausfahrten fast verdoppeln. Ich war länger und schneller unterwegs als im September. Ich habe es sogar geschafft ein paar Mal mit dem Rad in die Firma zu pendeln und somit an diesen Tagen um die 80 km zu fahren.

Durch die Bergintervalle an der Burg Eltz bin ich auf das Thema „Everesting“ gestoßen, dabei geht es darum einen beliebigen Berg so lange hoch und runter zu fahren bis man die 8.848 Höhenmeter des Mount Everest gefahren oder besser geklettert ist. Das klingt auf jeden Fall nach viel „Spaß“ auf dem Rad und steht seitdem auf meiner internen Rad To-Do Liste.

Beim Saisonabschluss bei Canyon durfte ich eines deren Topmodelle fahren, das Aeroad CF SLX 9.0. Ein Traum aus Carbon mit grade mal 6,9 kg Gewicht. Bis dato hatte ich immer die Gewichtsfetischisten unter dne Radfahrer belächelt, aber das Ding geht mal echt gut voran. Kein Vergleich zu meinem Endurace! Die Race-Ergonometrie war die ersten Kilometer etwas gewöhnungsbedürftig, man sitzt dann doch deutlich gestreckter als auf meinem Rad. Leisten werde ich mir das Aeroad aber wohl nicht können, mit 4600€ liegt es deutlich über meinem Budget.

Monatsrückblick Oktober - radfahren

 SeptemberOktoberJahresschnitt
Gesamtdauer12:08:34 h17:17:46 h17:36:58
Gesamtdistanz219,6 km403,9 km391,9 km
Anzahl Ausfahrten7129
Ø-km/h18,1 km/h23,3 km/h21,6 km/h
Höhenmeter (hm/km)2573 (12)4521 (11,2)4462 (11,4)
Ø-Puls67% HFMax65% HFMax65% HFMax

Ausblick

Mein Fazit aus den letzten beiden Monaten läuft also darauf hinaus dass ich mich in die Offseason begeben werde um meine Sehnenprobleme auszukurieren. Ein Termin beim Doc mit dem Ziel danach zum Physio zu gehen ist bereits vereinbart.

Zum Glück bin ich ja zeit Kurzen sowohl Rennrad- als auch Ergometerbestitzer und ein Rollentrainer steht auch in Aussicht. Es wird also dennoch sportlich bleiben das restliche Jahr und falls alles Stricke reißen gibt es ja noch die Stabi-Baustelle 🙂

 





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


2 Antworten auf „Monatsrückblick Oktober“

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