Monatsrückblick Mai 2015



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So nun ist auch der Mai rum, die Zeit verfliegt.

Der Mai begann bei mir mit dem Lohner Vulkan Marathon direkt am 01.05. Dort bin ich relativ spontan über die Halbdistanz gestartet, als kleine außerplanmäßige Leistungskontrolle quasi. Ok, die Strecke eignet sich jetzt dank ihrer 470 HM nicht für Bestzeiten, da aber Höhenmeter ja zu meinen Läufen dazu gehören sollte da doch eine relativ realistische Einschätzung möglich sein. Dachte ich. Nicht bedacht hatte ich dass der Lauf zum größten Teil über Asphalt und Schotterwege führt, was so garnicht mein Fall ist. Wusste ich vorher nicht, hatte ich mich nicht nach erkundigt. War ein doofer Fehler, macht aber nix. Ziel war es an dem Tag mal zu schauen wie lange ich Vollgas geben kann, das Risiko hintenraus eine Katastrophe zu erleben ging ich ein. Das ganze ging bis km 13 gut, danach wurde es zäh. Nach 53 Minuten hatte ich die Hälfte der Strecke hinter mir, für die zweite und vom Profil her leichtere brauchte ich dann gute 4 Minuten länger. Klassisch verzockt würde ich sagen. Macht aber nix wie gesagt. Es wurde dann doch irgendwie eine neue Bestzeit über diese Distanz, auch wenn das bei mir immer relativ ist mit den Bestzeiten. Da ich selten Wettkämpfe mit Vollgas laufe, habe ich auch keine wirklichen Bestzeiten die am Limit sind.

Der Mai war im Grunde vom Tapering geprägt, denn am 14.05. fand ja meine Vatertagstour statt. Jetzt wo ich das schreibe, fällt mir auf dass es dazu keinen Beitrag gibt. Das liegt wohl daran dass ich von meiner Tour aus direkt, bzw. nach der Dusche in Trail Camp nach Liechtenstein gefahren bin. 3 Stunden Autobahn nach 6 Stunden laufen. Angenehm war anders kann ich euch sagen.

Ende Mai war ich dann mal wieder kurz erkältet, hatte den Fehler gemacht bei eigentlich gutem Wetter im Büro in der Zugluft zu sitzen. Hat mir dann prompt mal eben 9 Tage Pause eingebracht und das direkt vor dem RHEX. Ärgerlich, aber was solls.

Beim wieder auferstandenen RHEX war ich dann mit Bonni als Schlussläufer unterwegs und hätte mich um die langsamen Läufer und Markierungen kümmern sollen. Es blieb leider bei den Markierungen da meine beiden Mitläufer die Ansage von Oli wohl anders interpretiert hatten als ich. So dümpelten wir also weit abgeschlagen mit einem Schnitt knapp unter 10 min/km hinter dem Feld her. Schade eigentlich, denn ich sehe es als Aufgabe eines Schlussläufers Kontakt zu den Langsameren zu halten um ihnen als Motivator und wenn es sein muss auch als Antreiber beiseite zu stehen. Wie soll ich sonst beurteilen ob sie sich an dem Tag nicht eventuell zu viel zu gemutet haben und sie besser an einem VP bleiben und das Rennen beenden sollen?  Nunja, hier gingen die Meinungen im „Team“ am Ende des Feldes deutlich auseinander und mir wurde mehr als einmal nahegelegt dass ich doch zu den letzten Läufern aufschließen solle. Ich glaube da bin ich dann aber einfach noch zuviel Soldat um das zu tun denn mein Auftrag hieß „Bleib am Ende des Feldes und sammle Markierungen ein“. Ich war mir außerdem nicht immer sicher ob alle drei Schlussläufer auch wirklich ins Ziel kommen würden und somit war ich da wo ich war garnicht so verkehrt.

 

Im Juni wird es spannend, zumindest für mich, Oder besser gesagt in 10 Tagen wird es spannend. Am 13.06. werde ich zusammen mit Thomas Eller und einigen anderen auf dem Rheinburgenweg laufen. Klingt schon so toll und spannend, wenn ich dann noch daran denke dass an dem Tag bzw. bei dem Lauf das erste Mal eine dreistellige Distanz auf meiner Fenix stehen soll bin ich schon etwas aufgeregt muss ich sagen. Dieser Lauf ist der nächste Schritt in Sachen Ultralaufen für mich und ich bin gespannt wie es mir dabei ergeht. Immerhin würde dass dann meine 94 km beim 2. TRW im letzten Jahr um 16 km toppen.

Nach dem Rheinburgenweglauf wird es erstmal etwas ruhiger werden was die Lauferei angeht denke ich. Anfang Juli erwarten wir noch einmal Nachwuchs und dann werden meine Prioritäten etwas anders sein. Gelaufen werden muss da aber trotzdem denn Anfang August ist ja schon wieder der 3. Trail Römische Weinstraße und dort werde ich zusammen mit Martin Joist voraussichtlich wieder als Schlussläufer über die verkürzte Ultradistanz laufen.

Was erwartet euch hier sonst noch so im Monat Juni? Es wird definitiv noch ein oder zwei Produkttests geben denn ich habe mir den Inov8 race ultra 10 gegönnt und der Orange Mud Handheld wartet auch noch darauf bewertet zu werden. Der Dealer höchstpersönlich hat mich damit beliefert die ersten Läufe damit haben mich quasi schon überzeugt. Liebe auf den ersten Lauf, aber dazu später mehr. Vorab schon mal ein kleiner Clip direkt von Inov8 und Orange Mud

 

 

Der Handheld begleitet mich jetzt schon ein paar Monate und dient mir auf kürzeren Läufen oder in Ergänzung des Vest Packs als Wasserspeicher.

Orange Mud kann man übrigens auch auf Instagram unter @theorangemud folgen, da gibt es immer wieder tolle Bilder.

 

Jetzt aber der Monat Mai mal in Zahlen:

Monatsrückblick Mai

 AprilMaiJahresschnitt
Gesamtdauer Laufen33:30:2326:53:2626:10:06
Gesamtdistanz Laufen298,0 km222 km229,4 km
Ø-Pace6:457:176:55
VDot51.04149.60
TRIMP291225802448,6
Höhenmeter (hm/km)6786 (23)6074 (27)5313 (23)
Ø-Puls73% HFMax74% HFMax74% HFMax

 

Trainingsliste auf runalyze.





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


9 Antworten auf „Monatsrückblick Mai 2015“

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