Wenn der Weltherrscher (zukünftig) ruft…



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… dann kommen wir auch damit er nicht so alleine ist.

Gestern fuhren wir recht spontan in den Odenwald zum X.ten Revierguide des Trailmagazins. Der wievielte das genau ist wissen noch nicht mal die Macher Denis und der Gripmaster…16 oder 17 dürften es aber wohl schon gewesen sein. Die Revierguides sind eine wirklich geniale Erfindung des Trailmagazins denn so kommt man rum in der Republik und darf dort die Trails erkunden. Wir waren bisher auch schon 3 oder 4 mal dabei und hatten bisher immer viel Spaß auf tollen Strecken. Die Revierguides gleichen immer einem Familientreffen und auch dieses Mal waren wieder zahlreichen Freunde und Bekannte dabei, die üblichen Verdächtigen eben.


Schon die Anfahrt gestaltete sich spannend; erst war die komplette Durchfahrt durch Seeheim Jugenheim gesperrt und dann fuhr ich an so tollen Orten wie „Dicktanne Außerhalb“ und „Steinreihe“ vorbei….wo war ich da nur gelandet? Zum Glück war ich früh genug losgefahren um auch den Umweg von knapp 20 Minuten gut weg zustecken.



Treffpunkt war der Parkplatz des „Ada’s Buka“ einem afrikanischen Restaurants direkt am ominösen Felsenmeer. Als wir dort ankamen war der Parkplaz schon gut gefüllt und wir erblickten die ersten bekannten Gesichter. Esther, Matthias und Steffen waren gerade dabei die Rucksäcke anzulegen.



Bonni pendelte wie immer zwischen ihren „Freunden“ und begrüßte sie alle in ihrer leicht penetranten Art und Weise.


Wieder mit dabei, der ASICS Testvan an dem man die aktuellen Trailmodelle testen konnte. Feine Sache wenn man eh gerade vor einem Schuhkauf steht. Ich bin wie immer auf Nummer Sicher gegangen und in den eigenen Schuhen gelaufen.


Es trudelten immer mehr Läufer ein. Wenn der Weltherrscher (zukünftig) ruft dann finden sich immer wieder ein paar bekloppte die seinem Ruf folgen.

Neben Orkan hatte sich auch Stefan bereit erklärt den Guide zu spielen, er war für die schnellen Läufer zuständig. Wir liefen mit Orkan, das schien mir sicherer zu sein da ich noch den TRW in den Knochen hatte. Die ersten 2,5 km ging es stetig bergab was ich Orkan auch gleich unter die Nase rieb, mein scherzhaftes „hier gehts ja nur bergab“ sollte ich dann aber bitter bereuen denn auf den nächsten 2 km ging es gute 200 Hm nach oben. Dort konnte ich noch teilweise hoch laufen, spürte aber schon leicht die schweren Oberschenkel.


und los ging es…




eine schier endlose Schlange schlängelte sich den Melibokus hinauf…


…gehende Läufer kann nur bedeuten dass es nicht mehr wirklich flach ist.







Einer der vielen Mountainbiker am Melibokus, meist irgendwie bergab.



Auch mit dabei; Björn und Nugget. Glücklicherweise haben sich die beiden Hunde verstanden wobei Bonni beim Laufen in der Regel verträglich ist.





Klasse Aussicht vom Melibokus auf die Ebene





Die bunte Meute auf der Aussichtsplattform.


Der Downhill vom Melibokus hinunter hatte es insich. Viele Wurzeln und Steine und ein ziemliches Gefälle. Zumindest mir zu steil um richtig Gas zu geben da man sonst zu schnell viel zu viel Tempo drauf bekommt. Spaß hat es trotzdem gemacht und es ging auch mal auf dem Hintern runter.



…typisches Bild eines Revierguides…warten auf die langsameren. Ist ja aber auch kein Wettrennen so ein Revierguide.








Matthias sucht sich den Weg nach unten.



Pause…


…schon wieder Pause.

Mir waren die Pause dann irgendwann ganz recht. Die 18 km der regulären Strecke mit knapp 800 HM waren mir genug. Ich hätte eigentlich noch ein wenig regenerieren sollen, das habe ich unterwegs zu spüren bekommen. Was tut man nicht alles für den Weltherrscher (zukünftig). 

Und weil es so schön war, noch ein Downhill. An einem anderen Tag hätte ich daran mehr Spaß gefunden.




…ähm ja. Pause.

Bei km 17 waren wir wieder am Parkplatz und füllten unsere Getränke auf und legten die Rucksäcke ab. Ich stieg auf eine Handheldflasche um. 

Nach dem flotten Abstieg von ca. 15 km und – 300 hm im Felsenmeer gab Guide Orkan kurze Anweisungen „spürt die Felsen mit Händen und Füßen und genießt den Ausblick“.

Das Felsenmeer war voll von Wanderern die teilweise in Sandalen über die Felsen kletterten. Sehr mutig…oder leichtsinnig.


Bonni hatte einen leichten Vorteil mir ihren vier Pfoten



Steffen und Esther kämpfen sich nach oben

Im Felsenmeer brannten die Oberschenkel noch einmal ganz ordentlich, immerhin mussten wir noch mal knapp 300 hm auf 1,5 km erklimmen. Wer da regelmäßig hoch klettert braucht keine Kniebeugen mehr machen.



Auch wenn ich den Lauf nicht so ganz genießen konnte und sehr damit beschäftigt war zu leiden hat es doch verdammt viel Spaß gemacht in Orkans Revier zu laufen. Danke für die Einladung!

Einen Tag danach habe ich wieder ordentlichen Muskelkater…alles richtig gemacht gestern.





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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


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