…und die Lösung des Problems?



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Im ersten Teil gab es eine kleine Übersicht der verschiedenen gängigen Trinksysteme mit denen man so als Läufer oder speziell als (Ultra) Trailläufer in Berührung kommt. Hier im zweiten Teil möchte ich euch „meine“ Entdeckung vorstellen.

Durch Zufall bin ich auf eine Firma mit dem Namen Orange Mud gestoßen. Diese Firma hat ihren Sitz in den USA, in Kalifornien um genau zu sein. Nun kommen aus den USA allerhand seltsame Ideen zu uns rüber geschwappt. Kaffeebecher mit dem Hinweis dass der Inhalt heiß ist, Diät-Cola  und ein paar komische Gesetze … Die Liste könnte man noch endlos weiterführen. 
Von den Kaliforniern weiß man dass die den ganzen Tag am Strand rumhängen oder surfen…. Vorurteile sind was Tolles 🙂

 


Kommen wir zurück zu Orange Mud, dessen Gründer Josh Sprague war es leid sich ständig Gedanken machen zu müssen wie er sich auf den langen Läufen mit Wasser versorgen soll. Er hatte wohl ähnliche Probleme mit hüpfenden Hüftgurten oder mit Kojoten die seine deponierten Flaschen anpi….n.

Zum Glück(?) haben wir hier keine Kojoten 😉 Das Deponieren von Getränke an der Strecke erweist sich aber auch ohne „Störer“ als etwas umständlich wenn wir ehrlich sind.
Naja so kam es dass er bei ein paar Gläsern Wein auf die Idee kam den ersten HydraQuiver zu basteln, die ganze Geschichte gibt es hier
Da Orange Mud running / biking gear von Outdooraktivisten für Outdooraktivisten bietet sind mir die Jungs somit schon mal sehr sympatisch.

Ich schrieb Josh also eine Mail und wartete auf Antwort. Die Antwort erhielt ich kurze Zeit später und noch viel schneller war meine erste Bestellung draußen. Der Kerl scheint mir ein echt Verrückter zu sein, einer der hinter seiner Firma und der Idee steht. So habe ich das zumindest aus den Mails rausgelesen. 


Das Flagschiff unter den Produkten von OrangeMud ist der HydraQuiver

oder für durstige Läufer wie mich dem Hydra Quiver Double Barrel

Dieser „Köcher“ sitzt zwischen den Schulterblättern was verhindert dass er „bounced“ sprich hüpft und springt. 

Hier mal ein paar Keyfacts:

  • dehnbares Neopren nach medizinischen Standard an den Verschlüssen der Schultertaschen. 
  • doppelt unterteilter Stauraum mit Reißverschluss der während dem Laufen erreicht werden kann.
  • reflektierendes Logo zwischen den Flaschenhaltern.
  • 2 Flaschen (Spezialized), 24oz (knapp 700 ml).
  • 1″ (2,5 cm) dickes antimikrobielles Rückenpolster.
  • seidenweiches Gewebe für mehr Komfort und stabilen Sitz.
  • schräg angebrachte Flaschen für einen leichten Zugriff.
  • Gewicht mit Flaschen: 518 g.
  • Warranty-Lifetime. Plus if you don’t like this pack use it first, beat it up, get it dirty, then send it back if it just doesn’t work.
 
Der erste Testlauf lief wunderbar. Sehr angenehm zu tragen, nach ein paar Kilometern kaum mehr zu spüren und die Flaschen waren ohne große Übung immer schnell zur Hand.
Ein ausführlicher Testbericht wird folgen sobald wir zwei ein paar Kilometer zusammen verbracht haben, man wird uns also jetzt in nächster Zeit öfter zusammen sehen 😉
 
 
 
 

Neben den „üblichen“ Verdächtigen wie Caps, T-Shirts und Radjerseys bietet Orange Mud noch ein sogenanntes „Transition Wrap“ an. Im Grunde ist das ein großes Badetuch mit einen Klipp damit es nicht herunter fällt wenn man sich am Straßenrand nach einem schmutzigen Trailrun umzieht. Die Amis sind da ja etwas prüde was das angeht. 
Ich habe hier bei uns schon diverse nackte Hinter zu Gesicht bekommen…man muss nur mal nach den Läufen auf den Parkplätzen in die falsche Richtung schauen… Wenn ich es mir recht überlege wäre das auch keine schlechte Idee für Deutschland.
Der Clou ist aber dass man dieses „Wrap“ zu einem Sitzbezug basteln kann um seine Autositze zu schonen ohne dass das Handtuch ständig runter rutscht.

Zum „Transistion Wrap“ gibt es ein verrücktes Video 😉



Bilder und Video sind von OrangeMud.com bzw. deren Youtube Kanal.

Wer mehr über den Hydraquiver erfahren will der sollte weiter den BLog verfolgen. Der ausführliche Testbericht wird Anfang Juni folgen, bis dahin werden wir u.a. den RHEXchen und den Westerwaldlauf gelaufen sein. Achja, nicht zu vergessen die 2 Burgen Tour zu der ihr herzlich eingeladen seid!






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SaschaSascha

Vater, Läufer, Hundebesitzer. Ich laufe gerne weit und lange, am liebsten abseits der Straße oder breiter Wege. Ab und an teste ich Produkte, laufe Wettkämpfe oder sonstige Events und schreibe meine Eindrücke nieder. An Bestzeiten bin ich nicht interessiert.


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