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angetestet – Pearl Izumi Ultra Barrier WxB Jacket



Geschätzte Lesezeit: 3 Minuten, 43 Sekunden



Pearl Izumi Ultra Barrier WXB Jacket – THR33KY Edition 😉

 

Auf der Suche nach einer (Lauf)Regenjacke brachte mich Rolli auf diese Jacke.

Hardfacts:

  • 2,5 Layer am Körper
  • 3,5 Layer an den Armen
  • Stretchmaterial für angenehmen Tragekomfort
  • Wasserdichte, laminierte Innennähte
  • DirectVent Öffnung am Rücken
  • Lasergeschnittene Lüftungslöcher unter den Armen
  • 1 Reißverschlußtasche am Rücken die gleichzeitig der Packbeutel für die Jacke ist
  • Leichte Kapuze mit Zugband zur Weitenregulierung und Visor
  • Abriebschutz auf den Schultern
  • Temperaturbereich +/- 5 °C
  • 61% Polyester, 35% Polyurethan, 2% aktiviertes Carbon, 2% Mineralien
  • Gewicht in Größe L: 228g

Bei dieser Jacke habe ich mal wieder gemerkt wie wichtig eine persönliche Beratung bzw. der Kauf beim Dealer vor Ort ist. Im Vorfeld habe ich mich schon etwas schlau gemacht über das Stück Stoff, von allen Seiten hörte man nur die sei zu schwer und fürs Laufen ziemlich ungeeignet. Hätte keine Zipper an den Ärmeln, fühle sich an als würde sie sich im Regen vollsaugen etc. Keine guten Kritiken irgendwie!

Es wurden natürlich immer Vergleiche mit „der“ Jacke, der Montane Minimus gezogen. Es stimmt, die Pearl Izumi in Größe L  ist unglaubliche 13 g schwerer als die Montane in Größe M! Geht ja garnicht 😉 Da schleppe ich als Ultraläufer u.U. 2 oder 3 Kilo im Rucksack durch die Gegend und muss dann an einer Jacke 13 g Gewicht sparen. Zugegeben, das Packmass ist etwas höher als das der Montane. Das spielte für mich aber keine Rolle da es sich noch im „erträglichen“ Rahmen befindet.

Im Laden probierte ich direkt die Größe M an da ich die T-Shirts ebenfalls in M trage. Passte zwar grundsätzlich, war aber eigentlich zu kurz an den Armen und am Körper. Hätte ich im Netz bestellt, hätte ich jetzt den Retourenkarton fertig machen müssen. So griff Rolli einfach an den Kleiderständer und zauberte die passende Größe her.

Die Jacke trägt sich super bequem und ist schön elastisch, fühlt sich somit auch gut an. Die fehlenden Zugbänder um die Jacke an der Taille bzw. dem Bund enger zu stellen vermisse ich nicht. Bei mir rutschen Klamotten die ich enger gestellt habe immer nach oben. Das passiert bei der Ultra Barrier nicht, sie hängt brav nach unten. Die Größe L geht mir bei 183 cm Körpergröße bis knapp über den Hintern. Die farblich abgesetzten Ärmel sind lang genug besitzen aber keine Daumenschlaufe. Dennoch kann ich meine Hände da wunderbar drin verstecken.

Die Kapuze lässt sich sehr schnell mit einer Hand enger ziehen, das Lösen ist nicht ganz so einfach und man (ich) benötigt beide Hände. Unter Umständen etwas umständlich wenn man Stöcke in der Hand hält. Mit einer Handheldbottle geht es jedenfalls ganz gut. Zum Lösen muss man den Teil der Kapuze etwas zusammendrücken in dem die Löcher für die Kordel sind. Dieser Teil ist dreickförmig verstärkt und gut zu finden.

Die Innenseite der Jacke ist mit ominösen Mineralien beschichtet, Vulkangestein. Das soll dafür sorgen dass das Körperklima angenehm bleibt. Ob die kleinen Steinchen dafür verantwortlich sind weiß ich nicht, aber auch unter Last trägt sich die Jacke sehr angenehm.

Nach den Läufen (zwei an der Zahl), die bisher alle ohne Regen und bei Temperaturen um die 10°C stattfanden war die Jacke bisher immer von Außen leicht feucht. Das spricht für die Atmungsaktivität der Fasern.

Der Regentest blieb bisher aus, ich gehe aber davon aus dass wenn ein Hersteller von 20.000 mm Wassersäule spricht die Jacke auch wirklich wasserdicht sein wird. Sollte ich andere Erfahrungen machen werde ich das natürlich mitteilen.

Fazit bisher:

Sehr bequeme, dünne, atmungsaktive und absolut winddichte Jacke. Wind haben wir zu dieser Jahreszeit auf dem Maifeld genug. Mit der Ultra Barrier bekommt man davon aber zumindest am Oberkörper nichts ab. Die Atmungsaktivität ist auch bei steilen Anstiegen soweit gegeben wie man es von einer solchen Jacke erwarten kann. Bisher konnte ich noch keine negativen Punkte finden, ich suche aber weiter 😀

Nachtrag nach dem ersten Einsatz im Regen:

Aufgeregt bin ich in die Jacke geschlüpft und habe mich gestern eine Stunden lang in den Regen begeben. Aber wie prüft man als Laie ob die Jacke auch wirklich wasserdicht? Nass wird man beim Laufen von Innen eh… Tja keine Ahnung wie man das wirklich prüfen kann. Es bleibt aber zu sagen dass ich trotz dass ich gut geschwitzt habe unter der Jacke (wie ich es immer tue) und nur ein kurzes T-Shirt drunter hatte nicht frieren musste. Gestern war recht typisches Herbstwetter mit viel Regen und noch mehr Wind. Die Kapuze schloss sauber ab so dass kein Wind an den Hals  / Ohren etc. gelangte. Kalter Regen konnte sich ebenfalls nicht durch das Gewebe drücken. Die wichtigste Funktion die eine Regen- / Windjacke erfüllen muss ist es ja zu verhindern dass der Läufer auskühlt. Wird die Jacke durchlässig für Wasser folgt auch recht schnell der Wind und die Fasern versagen. Der Läufer kühlt aus. Das war gestern nicht der Fall. Vom Wind war wie gesagt nichts unter der Jacke zu spüren, wie kalt er dann doch gestern war merkte ich als ich Heim kam und spürte wie kalt mein Gesicht geworden war.
Ich bin jedenfalls zuversichtlich dass die Ultra Barrier mir gute Dienste leisten und mich trocken durch den Herbst / Winter bringen wird.





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