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angetestet – Pearl Izumi Trail N2



Geschätzte Lesezeit: 2 Minuten, 58 Sekunden



Ein Nachfolger für den Speedcross muss her, gerne nicht ganz so aggressiv aber dafür gerne haltbarer. So meine Anforderungen die ich Rolli stellte. Das ist dabei raus gekommen:


Hardfacts:


Obermaterial:

  • Nahtfreies Obermaterial ist weich und leicht und passt sich dem Fuß in schwierigem Gelände an
  • Verklebte, nahtfreie Zehenkappe schützt den Fuß vor Steinen, Wurzeln, Baumstümpfen und weiteren Gefahren
  • Zunge aus perforiertem SBR Schaum nimmt kein Wasser auf und bietet hervorragenden Komfort und Atmungsaktivität

Zwischensohle:

  • Dynamic Offset E:Motion Mittelsohlen minimalistisch gepolsterte Trail-Mittelsohle
  • Dynamic Offset: 4 mm beim Erstkontakt bis 7,5 mm bei der Mittelphase
  • 1:1 Energy Foam dämpft den Vorfuß beim Aufprall und gibt die Energie an den Läufer zurück
  • Schutzplatte am Vorfuß schützt vor Verletzungen durch Steine und Geröll


Außensohle:

  • Aggressive Außensohle aus multi-direktionalem Karbongummi gewährleistet überlegene Traktion und Abriebsfestigkeit

Gewicht bei Größe 45,5: 328g (allerdings war der Schuh beim Wiegen nicht ganz sauber)

Pearl Izumi als Marke kam bei mir erst vor Kurzem auf den Schirm. Meist war mir die Marke in Sachen Radfahren / Triathlon aufgefallen. Der knallige Trail N2 war mir dann dank des Trail Magazines aufgefallen, dort allerdings wurde sein Bruder der N1 getestet. Passend zur Ultra Barrier in komisch blau / türkis oder what ever bot mir Rolli dann die N2 bzw. die ganze Trail Palette von Pearl Izumi an.
Entschieden habe ich dann nach Fußgefühl und bin auch nach dem ersten Lauf ganz zufrieden damit. Ungewohnt ist die Größe, 45,5. In der Regel trage ich in allen anderen Schuhen 44. Allerdings bekomme ich bei längeren Downhills auch schon mal Probleme mit den Zehen und dem wenigen Platz in den Schuhen. Das Problem sollte nun der Vergangenheit angehören.

Der Schuh fühlt sich nicht an wie ein typischer Laufschuh sondern eher wie ein Pantoffel. Es drückt nichts am Fuß, alles verläuft ganz sanft an ihm. Der Halt ist dennoch ganz gut, wenn man den Schuh entsprechend fest schnürt. Könnte jetzt aber auch am großen Schuh an sich liegen. Die mitgelieferten Schuhbänder sind in sich gedreht, was bewirkt dass man beim Öffnen der Schuhe etwas mehr Kraft aufwenden muss als gewöhnlich. Ich schätze das wollte Pearl Izumi auch damit bezwecken. Dennoch werde ich wohl auf ein eigenes Schnürsystem umsteigen da eine Senkelgarage fehlt und so immer Schlaufen rum hängen. Das hat mich allerdings bei den Minimus Trail von New Balance bisher auch nicht gestört. Mal schauen.

Schon bei den ersten Schritten merkte ich wie ein laues Lüftchen durch den Schuh zog, der Trail N2 ist ein sehr luftiger Schuh und somit wohl eher nichts für wirklich eisige Wintertrails.
Die Teststrecke für die Trail N2 stellte heute der Pyrmonter Felsensteig dar. Dort gibt es nahezu alles an Untergründen die einen hier in der Gegend auf „meinen“ Trails erwarten. 
Sandige Untergründe, grassbewachsene Feldwege, festen Waldboden mit Wurzeln und Steinen durchzogen und matschige Anstiege. Mittlerweile sind die Pfade jahreszeitenbedingt mit nassem Laub bedeckt was den Schwierigkeitsgrad noch mal etwas erhöht.
Die Sohle, die schon auf den heimischen Fließen einen zupackenden Eindruck vermittelt packt ganz ordentlich auf allerlei Untergründen. Sowohl im langsamen Uphill als auch im rasanten Downhill. Lediglich nasse Steinplatten und moosbewachsenes Holz sind nicht so ihr Freund. Das sind allerdings die bekannten Schwächen der meisten Gummimischungen. Dazu müsste die Sohle um einiges weicher sein und eher in Richtung Speedcross gehen. Ich hoffe allerdings dass die Sohle etwas haltbarer ist als die des Speedcross. Der ist ja nicht dafür bekannt ewig zu halten.
Den ersten Downhill bin ich heute etwas langsamer angegangen, ich brauche immer ein paar Kilometer bis ich meinen Schuhen komplett vertraue. Dieser erste Downhill war gespickt mit steinigen Treppen, Felsen und Steinplatten. Ein paar Mal rutschte der Trail N2 ein paar Zentimeter bevor die Sohle ordentlich gepackt hat. Ich denke den Schuh muss ich erst noch laufen lernen. Er verhält sich doch etwas anders als mein bisheriger Schuh fürs Grobe. 

Die Dämpfung ist ganz ok und nicht zu übertrieben, sie wird als minimalistisch beschrieben. Ich bin gespannt auf meine erste Zwei-Burgen-Tour in den Trail N2. Dort gibt es grade zum Schluss ein längeres Stück Asphalt auf dem die Speedcross immer an ihre Grenzen stießen was den Komfort angeht. Klar, sind ja auch reinrassige Schlammmonster.
Der erste Eindruck, die ersten 11 km Trail machen jedenfalls Lust auf mehr.

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